Kategorie: Catcity, Touch Game - Catcity
♀ | Stairways to Heaven. Oder: Blasen, ein Patentrezept.
9. September 2008

Auf der Fleischflöte spielen, Blowjob, Schädel geben, Fellatio, Französisch, Blasen, Schwanzlutschen, Lunte versilbern, Fleischtrompete spielen, Aussaugen, Deepthroat, Flötenkonzert, Kolbenfresser, Cumshot, Spermaschlucken, Lutschen, Saugen, Lecken, Blaskonzert …
Tausend Wörter, eine Tatsache: Männer lieben Oralsex.
Auf der Skala der favorisierten Sexualpraktiken steht „Blasen” für die Herren der Schöpfung ganz oben …
… aber wie ist das für uns?
Meistens erreicht die Sache mit dem Blasen unser jugendliches Bewusstsein, wenn plötzlich von „Schlucken oder Spucken” die Rede ist. Allzuoft hatten wir zu dem Zeitpunkt noch gar keinen Kontakt mit realem Sperma, oft genug nicht mal mit einem realen Penis. Trotzdem machen wir uns ab jetzt Gedanken. Über das Ob, das Wie, das Wielange …
Dann werden wir ein bisschen älter, mit Glück ein bisschen geübter, und wir stellen fest: Oralsex spielt im Leben unserer Männer eine größere Rolle, als das umgekehrte Pendant in unserem. Manche von uns nützen das jetzt aus. Lassen die Jungs betteln, gewähren die Gunst nur selten, und wenn, dann mit entsprechender Ekelmiene.
Die Jungs umgekehrt beschweren sich über ruppige oder zu sanfte Behandlung, forschen Einsatz scharfkantiger Nägel und Zähne, unwirsches Herumschrauben, Sackreißen oder -drücken, oder allgemein unmotiviertes Genuckel. Wenn dann noch ein Spermaekel dazu kommt, das Mädel ins Bad rennt um auszuspucken, oder ihm partout verbietet, auch nur in der Nähe ihres Gesichts zu kommen, ist gern mal alles vorbei. Auch mit der Liebe.
Und nicht selten habt ihr euch das selbst zuzuschreiben, Jungs.
Ich habe mit vielen Mädchen gesprochen, die ein negatives Verhältnis zum Blasen haben, und fast immer hatte das seinen Anfang in der frühen Pubertät. Der ältere, aber völlig verständnislose Freund, eine Situation von Druck oder sogar Zwang, und eine Psyche, die eigentlich noch gar nicht so weit wäre … und schon ist das Kind in den Brunnen gefallen – oder die Milch verschüttet, um mal beim schöneren Bild zu bleiben.
Dabei könnte es so einfach sein.
Es stimmt, im Internet finden sich hunderte Anleitungen, und auch die einschlägige Literatur weist uns genau an, wie wir wann den Schaft mit den Händen, dann links rechts, rauf und runter und mit der Zunge derweil am Penisbändchen – korrekt Frenulum! – und überhaupt, bitte die Hoden nicht vergessen ….
Doch das alles meine ich nicht.
Jeder Mann ist anders, so wie jede Frau anders ist. Der eine mag es lieber sanft, weil er so empfindlich ist, der andere will die etwas härtere Gangart, der nächste ist beschnitten und braucht ein bisschen länger … gibt es also kein Patentrezept?
Ist also alles Lüge, der Titel, die Versprechungen … und überhaupt?
Nein.
Es ist nur alles viel einfacher.
Es geht beim Blasen letztendlich einzig und allein um eins: Die Hingabe.
Denn mit der gelingt alles wie von allein. Und genau richtig.
Hingabe bedeutet, in diesem Moment nur eins zu tun, zu denken, und zu wollen – nämlich ihm ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren. Hingabe heißt, ihn spüren zu lassen, wie toll du ihn findest.
Die Rechnung ist einfach, und sie geht immer auf: Du vergötterst seinen Schwanz – und er vergöttert dich.
Es darf etwas genauer sein, bitte?
Na gut.
Die Parameter sind einfach.
Liebe das, was du tust. Und umgekehrt: Tu es nicht, wenn du es nicht lieben kannst.
Sieh ihm in die Augen.
Lass ihn dich spüren – nicht nur deine Zunge, Lippen, Hände. Zeig ihm die Körperteile, die er am meisten schätzt, egal ob das deine Brüste, deine Hüften, den Po ist … du wirst schon am Besten wissen, was er gerne sehen will.
Hör nicht auf, wenn er kommt – gerade jetzt muss er doch bei dir sein können!
Wenn du drauf stehst, schluck sein Sperma runter, das wird ihm gefallen.
Wenn du es nicht schlucken magst, biete ihm eine Alternative: Lass ihn sehen, wie er auf deine Zunge oder deinen Mund spritzt, lass das Zeug rauslaufen, verteil es auf deinen Brüsten … was immer du tust, sieh ihn dabei an, gib ihm das Gefühl, dass das jetzt gerade das Beste ist, was dir passieren kann.
Er wird dich dafür lieben.
Und er wird dich niemals vergessen.
Esperame.















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9. September 2008 um 23:50
Hier muß Sister Bride direkt kommentieren: Es ist (!) ja auch das Beste, was einem – mir – in dem Moment passieren kann
Bride
9. September 2008 um 23:54
Ganz richtig Schwester – der Clou ist nur, er darf das ruhig wissen! Aber wem sag ich das …
Esperame.
10. September 2008 um 01:11
Mädels, wurdet ihr von einem männlichen Gott als Prophet auf die Erde geschickt? Oder wart ihr in eurem früheren Leben vielleicht auch ein Mann?
Ich werde den Text allen meinen FBs und LTRs zeigen, die ich in meinem Leben haben werde!
Ne, noch besser, ich werde meine Wohnung mit diesem Text tapezieren!
10. September 2008 um 11:42
Word, ein Blick sagt mehr als tausend Worte!
Nicht nur die Libido zählt, sondern auch die Hingabe.
Sehr schön und sehr treffend geschrieben.
Big ups für die Anna und natürlich auch für die Anna.
Kitejunkie
10. September 2008 um 21:56
Es ist unglaublich süss wie ihr zwei euch in der heutigen Verführungswelt durchschlagt. Dies mein ich allgemein und nicht nur auf pickup bezogen.
Ein Amen auf diesen Beitrag. Ich bin sicher, auch ihr seid nur Menschen welche manchmal an der Liebe verzweifeln oder unbeholfen reagieren, doch so ein Post wie dieser untermalt doppelt, dass ihr dies mit einem, vielleicht sogar, mädchenhaften Trotz und Selbstvertrauen angeht, das euch einfach unwiderstehlich machen muss.
Alles Liebe weiterhin
derTyp
13. September 2008 um 22:26
True. Dat. Weckt süße Erinnerungen…
15. September 2008 um 13:35
nu hab ichn ständer.
20. September 2008 um 19:26
juhu, mal was wahres. so schlimm find ich das nicht. männer genießen es und lieben uns mädels noch mehr dafür.
)
23. September 2008 um 23:22
Tja, und wie viele Frauen lesen diesen Beitrag nun?
21. Oktober 2008 um 02:03
superb und absolut wahr und es macht richtig spaß und nochmal soviel wenn es ihm richtig spaß macht. ja!
es macht unendlich viel spaß hier bei euch zu lesen! DANKE!
4. März 2009 um 00:56
do what you love, love what you do. wieder ein super text…
aber um auf die an anderer stelle erwaehnte problematik von sexually transmitted diseases nochmal einzugehen – sperma im mund stellt ebenfalls ein risikokontakt dar, egal ob jetzt geschluckt wird oder nicht.
8. April 2009 um 19:54
Verbreitet das Wort
11. April 2009 um 11:15
Einfach nur wahr . Besonders das mit der Hingabe.
Ich werde es genauso mal umgekehrt bei den Mädels anwenden .
LG und danke für diesen super Beitrag
Tim
15. Mai 2009 um 14:29
Genau!
9. März 2010 um 19:59
“Ich werde den Text allen meinen FBs und LTRs zeigen, die ich in meinem Leben haben werde!
Ne, noch besser, ich werde meine Wohnung mit diesem Text tapezieren!”
hammer! ich lach mich tot – genau das selbe hab ich auch gerade gedacht, am besten ein rundschreiben an ALLE mädels mit denen ich je was zu tun hatte, habe & haben werde. ich bin ja allein beim lesen schon ganz spitz geworden
haha.. daran sollten sich viele frauen ein beispiel nehmen!