Kategorie: Allgemein, Dogtown, Touch Game - Dogtown

Komm Baby, strip’ für mich, zieh dich aus, strip’ für mich.
Ich hab auch ganz bestimmt genügend Scheine mit für dich.
Wir stehen vor einem Schaufenster in der Innenstadt. Ich bewundere die Unterwäsche, passender BH und Slip, wunderschön. Und natürlich unbezahlbar. Während ich vor meinem inneren Auge den Platz mit der Schaufensterpuppe tausche und mich selbst in der sexy Unterwäsche mit dezenter Spitze und ein paar durchsichtigen Streifen an genau der richtige Stelle sehe, sagt er zu mir: „Schau mal, das ist ja geil, so was solltest du auch mal tragen!”
Stille. Blut pulsiert. Unglaube. Was hat er da gesagt? Das hat er doch nicht… doch, hat er. Ich atme dreimal tief durch, langsam, beruhigend. Ich drehe mich zu ihm und sage „Du, das habe ich, das tue ich, aber ich denke gerade stark darüber nach, ob ich es in Zukunft wirklich noch machen werde”.
Und warum? Ich bin eine Frau. Ich möchte mir selbst gefallen, und ich möchte selbstverständlich auch dem gefallen, mit dem ich mein Bett teile. Also trage ich schöne Unterwäsche. Unterwäsche, die mir gefällt. Unterwäsche, von der ich denke, dass sie ihn auch anturnt. Sei es rote Unterwäsche mit Sternen, Punkten oder Spitze; sei es schwarze Unterwäsche mit einem BHs der sich vorne zwischen den Brüsten öffnet; sei es ein Hipster, ein Tanga oder ein String aus hauchdünnem Stoff, der sich so gut anfühlt auf meiner Haut und vor allem auch auf seiner Haut – und seinen Fingern, wenn er mich durch den sanften Stoff berührt und spüren kann, wie sehr es mir gefällt.
Die Auswahl der Unterwäsche bestimmt, wie ich mich fühle. Ich habe Alltagsunterwäsche, Sportunterwäsche, Clubunterwäsche, Entspannungsunterwäsche und Sexunterwäsche. Während ich in meiner Schublade für Club- oder Sexunterwäsche wühle, stelle ich mir schon vor, wie er sie später auf den Boden wirft, wie der BH-Träger an der Bar in meinem Lieblingsclub aus dem Oberteil hervorblitzt, oder wie man unter dem dünnen Rock erahnen kann, dass der String, den ich trage, von zwei seidigen Bändchen gehalten wird. Ich koche voller Vorfreude ein Unterwäschemenü, das ihm hoffentlich schmeckt!
Wir tanzen, er kommt näher und sagt, wie scharf er darauf ist, mich gleich mit nach Hause zu nehmen. Ich nehme seine Hand und führe sie an meinem Rücken herunter unter den Rockbund, so dass er spüren kann, was ich trage. Wir sind scharf. Es blitzt schwarz hervor. Schwarze Spitze. Und weil es so warm im Club ist, gehe ich kurzerhand zur Toilette und drücke ihm bei meiner Rückkehr meinen feuchtem Slip in die Hand. Wir tanzen noch eine Weile und fühlen uns wie zwei Agenten auf geheimer Mission: Wir teilen top secret – Wissen. Sex-Wissen. Slip-Wissen.
Drei Stockwerke, Schlüssel im Schloss, ein großes Bett. Welchen BH trage ich heute? Oh ja, den sexy knappen, den mit den Punkten, den mit der Schleife am Träger,
…und den er gar nicht sieht!
Denn wie es so seine Art ist, hat er den BH schon längst geöffnet, bevor mein Shirt überhaupt ausgezogen ist. Wunderbar, jetzt baumelt das Ding lustlos und irgendwie unsexy an mir herum. Die Bügel drücken mir in die Seite und mein Busen präsentiert sich irgendwie nicht halb und nicht ganz. Danke. Bitte nicht!
Vorher hat er noch beherzt in den BH gegriffen und meine Brust massiert. Irgendwie finde ich das auch nicht so geil. Erstens leiert es den BH aus und zweitens könnte er doch viel besser hantieren, wenn er mir den BH einfach auszieht. Aber bitte nach dem Shirt.
Denn wenn der BH schon vor der Einheit Shirt geöffnet und halb ausgezogen ist, dann wird er mit Sicherheit beim Ausziehen des Shirts mit demselben Handgriff unbeachtet in der Ecke landen – unter dem Shirt.
Und wenn ich meinen Slip nicht schon im Club ausgezogen habe, dann wünsche ich mir doch, dass er ihn nicht direkt zusammen mit meiner Jeans herunterzieht, sondern ein paar Sekunden innehält und mal schaut, wohin mich der Griff in meine Sexunterwäsche-Schublade heute geführt hat.
Denn ich trage schöne Unterwäsche. Unterwäsche, die beachtet werden will! Sexy Unterwäsche. Für mich. Und für ihn.
Doch weil er sich die zwei Minuten Zeit nicht nimmt und meinen Körper in der köstlichen Unterwäsche, die ich ihm hier serviere, betrachtet, bekommt er davon gar nichts mit.
Und deshalb fällt jetzt dieser Satz, als wir vor dem Schaufenster stehen.
Aber natürlich mache ich es wirklich noch. Schöne Unterwäsche tragen. Weil an diesem Tag vor dem Schaufenster nicht nur dieser Satz fiel. Denn auch er hat eigentlich den Sinn fürs Schöne – und den Sinn für schöne Unterwäsche. Doch meist ist ihm die Geilheit irgendwie dazwischengekommen und der Gedanke an zwei nackte Körper aufeinander haben ihm den Sinn für die zwei wichtigen Dinge des Drunters – BH und Slip – vernebelt.
Jetzt hält er oft inne. Reibt seine Nase an dem seidigen Stoff des Slips, leckt am Rand des BHs entlang und lässt den String durch seine Finger gleiten.
Und ich greife nun noch beherzter in meine Schublade und fülle sie immer weiter. Weil ich weiß, dass es Männer gibt, die das schön verpackte Geschenk des nackten Frauenkörpers gerne betrachten und befühlen, bevor sie sich wie damals unterm Weihnachtsbaum ans Aufreißen der Geschenke machen.
Klamotten runter, ganz langsam, bis auf BH und String.
Ich setz mich hin, ich bin gespannt, was dieser Abend bringt.
The Bride















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28. Oktober 2008 um 11:16
Ich muss sagen, sowas macht echt lust auf mehr
28. Oktober 2008 um 13:34
“das schön verpackte Geschenk des nackten Frauenkörpers” – sage ich meiner Herzdame öfter mal. Und man staune, was das für einen Effekt auf ihre Unterwäschewahl hat. Mh, ich weiß, was ich ihr zum Geburtstag schenke. Ist das Eigennützig? Auf jeden Fall liebe ich es, sie langsam auszuziehen… Hose, Shirt, der linke Bh-Träger, dann der rechte,… Ich glaube, ich muss mal weg – telefonieren!
28. Oktober 2008 um 15:54
Ich bin schockiert…
Habe ich doch tatsächlich vermutet das alle
Männer eigentlich auf Unterwäsche stehen und
genauso wie du es magst agieren.
Genauso mögt ihr es doch auch wenn er mit seiner
Short, die schon auf halb acht hängt, vor euch steht.
Bitte mehr Stil Leute!
19. November 2009 um 19:42
Ok , doch mal n Anregender Text .
Hab ich noch nie so gesehen. Ich baller auch immer alles sofort runter.
Wird mal ausprobiert .
Danke Mädels
LG Tim