Kategorie: Dogtown, Touch Game - Dogtown

Kanchō ist ein Streich, der in Japan häufig von Grundschulkindern gespielt wird. Beim Kanchō legt man seine Hände zusammen, so dass die Zeigefinger ausgestreckt sind, und versucht, diese in den Anus eines anderen zu stecken, wenn dieser unaufmerksam ist.

Wir kennen es knackig, rund, weich, fest, apfelförmig, birnenförmig, braun, weiß, enorm, süß oder einfach nur geil: Das Hinterteil. Auch Arsch, Po, Pöppes, Gesäß oder Musculus gluteus maximus genannt. Ganz egal, wie wir es nennen und welche unsere bevorzugte Form & Farbe ist: Der Arsch hat seinen Reiz. Sowohl für den Mann als auch für die Frau.

Das Gesäß ist aus zwei halbkugelförmigen, spiegelsymmetrischen Hälften, den beiden Gesäßbacken, aufgebaut, die von der Analrinne (Crena ani) getrennt werden. Jetzt wird es interessant. Und zwar genau dort, wo der Begriff Anal ins Spiel kommt.

Bei den meisten Männern setzt nun das Gehirn aus und der Gedanke daran, das beste Stück in die verwegenste der drei Öffnungen eintauchen zu lassen macht Lust auf mehr. Auf viel mehr. Doch auch auf soviel, sich selbst auf das Experiment der analen Freuden einzulassen?
Hier scheiden sich nicht nur die Arschbacken, sondern auch die Geister:

„Buh, das ist doch schwul!” und „Mein Po ist Sperrgebiet!” schreien die einen, während die anderen sich in lustvollen Stunden allein vielleicht doch schon mal – heimlich natürlich – einen Finger einfach mal so in den Po gesteckt haben „nur um mal zu gucken, wie das ist…”.
Eine weitere Fraktion wird jubelnd rufen „Wer noch nie einen Prostata-Orgasmus hatte, hat etwas verpasst!” oder „Der Finger der Freundin in meinem Po macht mich rasender als alles andere.”

Und obwohl ich mich so kurz vor Weihnachten einiger Bibel-angelehnter Sprüche wie, „Auge um Auge…”, „Wer nimmt, muss auch geben können” oder „Wie du mir, so ich dir” bedienen könnte, besinne ich mich lieber auf die intersexuelle Verständigung zwischen Mann und Frau. Denn:
Es geht nicht darum, Gleiches mit Gleichem zu vergelten und als Frau eine falsch verstandene Emanzipation mit ins Bett zu nehmen. Es geht vielmehr darum, auch als Mann offen gegenüber Neuem und vor allem gegenüber dem Genießen zu sein – frei von moralischen Zwängen und vor allem Zwangsvorstellungen.

Wer seinen Zug in mein Analpleasureville fährt, der sollte mir auch die Möglichkeit geben, dorthin zu reisen. Vielleicht als Tagestrip, vielleicht als Wochenendausflug und vielleicht als Reise ins Sommerhaus, das immer wieder gerne zur Erholung aufgesucht wird.

Ich plädiere hier nicht dafür, den Partner meiner Wahl mit einem Strap-On á la „Moby Fick- im Arsch des Pottwals” oder „Ass Wide Shut” bis in die Besinnungslosigkeit zu penetrieren, damit er überhaupt einmal in die Nähe meines Allerwertesten kommen darf. Ich verlange nur, dass die Reise ins Analspleasureville keine Einbahnstraße ist – sondern beide offen sind, und probieren, fühlen, stimulieren, streicheln und erfahren dürfen. Nicht mit dem Holzhammer sondern gefühlvoll und mit den unterschiedlichen Intensitäten, die gewünscht sind.

Und seien wir doch mal ehrlich: Wozu habt ihr Jungs dort diese vielen schönen Nervenenden? Um sie kläglich im tiefsten Inneren verkümmern zu lassen? Nein. Ihr habt sie, damit ihr die Möglichkeit erfahren dürft, wie euch eine ganz andere Art der Zuwendung mit ganz neuen Eindrücken ungeahnten Empfindungen beschert.
Und auf die Bescherung freuen wir uns doch alle am Heiligabend…

In diesem Sinne… nehmt euch in den letzten Zügen des alten Jahres die Zeit, neues auszuprobieren und im Endspurt zum neuen Jahr altes zu vertiefen.

Feiert, wie es euch gefällt und genießt die freien Tage!
Das annaprinzip ist Anfang Januar wie gewohnt wieder für euch da und zieht sich nun in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub zurück.

Frohe Weihnachten Guys & Girls und einen guten Rutsch – wohin auch immer, rein oder raus!

Eure Bride

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9 Kommentare to “♂ | Alles einsteigen, Türen schließen selbsttätig. Next Stop: Analpleasureville.”

  1. Rnc hat kommentiert:

    verstehe nicht ganz – was soll meine Freundin dran geil finden mich anal zu stimulieren?

  2. annaprinzip hat kommentiert:

    Gegenfrage: Was findest du daran geil, wenn du deine Freundin anal stimulierst? ;-)

    LG Bride

  3. Kitejunkie hat kommentiert:

    Word!

    Dazu kann ich nur sagen “Finger im Po Mexiko!”.
    Wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte es tun.

    Gerade wenn er sich mit Freunden der homophob veranlagten “Never ever!”-Fraktion zugehörig fühlt, die Doktrin Mann+Analstimmulation=Schwul neben den Anker mit Herzchen und Mutti Banderole auf dem wohltrainierten Oberarm tätowiert hat, und dennoch ein erregendes Kribbeln beim Streicheln über gerade diese verbotene Zone verspürt, gerade dann sollte Mann den Zug nach Analpleasureville nehmen.

    Vielleicht verschwinden dann diese belastenden Gedanken während man in der Umkleide des Fitnessstudios den ein oder anderen, länger als gesellschaftlich erlaubten, Blick auf die strammen Backen des leicht verschwizten Nebnmanns wirft.
    Da Mann weiß, daß er seine homoerotischen Bedürfnisse mit einer gesellschaftlich vollkommen akzeptierten Frau befriedigt und nicht unerwarterter Weise nach einem Vollrausch neben Walter dem LKW-Fahrer mit den treuen Augen aufwacht ;-)

    Wer sich nicht mit belastenden homophoben, sondern reinen erziehungs- und konditionierungsbedingten, Hemmungen herumtreibt, dem wird durch Analpleasureville eine neue im höchsten Maße erregende Facette der Sexualität eröffnet.

    Es ist jedoch wie mit fast allen Dingen “Gut Ding will Weile haben” und “Übung macht den Meister, also nicht verzweifeln, wenn man sich ein wenig daran gewöhnen muss, es lohnt sich!

    Neben dem Spaß für einen selbst hat auch die Frau, vorausgesetzt sie ist eine offene Drecksau, wie wir sie uns doch alle immer wieder wünschen, einen heiden Spaß daran!

    In diesem Sinne,

    Finger im Po Weihnachten.

    Kitejunkie

  4. miedziana hat kommentiert:

    Ich muss mich outen! Früher war ich dem Thema gegenüber abgeneigt und dachte mir: “Igitt, wie schwul!”
    Ich habe es ausprobiert und es macht wahnsinnig Spass – auch mir als Frau. Männer, traut euch was! Prostatamassage macht beiden Spass!

  5. (junger)Mann hat kommentiert:

    …wow ich denke ich war zu jung um das zu lesen.. ich lese es in ein paar Jahren wieder… *kopfschüttel*

  6. ksena hat kommentiert:

    wie geil! war ich doch selbst lange – aufgrund von “ich bin hier jungfrau, es ist “eklig”, wo ist der spaß für mich?, eines dammrisses 3. grades (frauen wissen, was ich meine) sowie einfach schlicht hemmungen nicht wirklich glücklich über analpleasureville (geiler name, bride!) – feingefühl seitens des partners ist da wirklich nötig, um unliebsame erinnerungen sowie die zusätzliche “verengung” zu überwinden. und es kann echt eine bereicherung sein, ein außergewöhnliches erlebnis.

    männer haben im analen bereich – so sagen irgenwelche studien – aufgrund ihrer prostata nochmehr spaß daran als wir frauen (was ich ja als frau nicht beurteilen kann) – wenn es mir also “doch” sehr viel freude bereiten kann (betonung liegt auf kann und können!), dann doch dem manne noch viel mehr. ich habe einen mann mal “entjungfert”, einfach so, weil es gerade passte, spannend war und rein intuitiv. er hat es zugelassen (trotz allem “machogehabe”) und war – so gestand er mir viiiieeeeeeel später – begeistert. und ich mache das gern, weil nichts ist schöner als wenn ein mann vor “geilheit” fast aus sich selbst raus springen möchte. ja, geht nur nicht mit jedem – die chemie (ihr wisst ja, was ich meine). wenn die stimmt – wow – und wenn sich beide richtig darauf einlassen – nochmehr wow. ja, probiert es aus, es lohnt sich! ich hab mir damit zeit gelassen, sehr viel… und tue es noch! der genuß ist es, der zählt, mit vertrauen.

    liebste grüße
    ksena

  7. oh_wie_geil hat kommentiert:

    Ich steck meine Zunge gern in Ihr Poloch. Verlange aber nicht dass sie das auch tut. :-)
    Ist das nicht herrlich schön pervers?

    liebe Grüsse nach Pleasurville

  8. Leos hat kommentiert:

    Man soll alles Neue angeblich mindestens 3x ausprobieren.
    Ich habs bislang nur einmal zugelassen, und es war so unspektakulär, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnere WIE es war…

  9. vorbeisurfer hat kommentiert:

    Ist ein paar Jahre her, um genau zu sein über 15 Jahre. Ich war gerade 20 Jahre alt und hatte Sie frisch bekocht. Wie die meisten Frauen der Generation 197x konnte sie nicht kochen und wollte es auch nicht lernen. Rollenmodell und so…Emma sieht es nicht gerne. Wir sind ja ganz emanzidingsbums.

    Wie die meisten Männer die kochen können, hatte ich es auch wegen der Frauen erlernt. Kochen & Füttern ist eine sehr gute Möglichkeit, bestimmte Frauen in Stimmung zu versetzen.

    Nach dem Essen ging ich irgendwann zur Spüle um eine Fleische Wein zu holen, stellte Teller in der Spüle ab und spürte auf einmal eine Hand die mir von hinten den Sack umschloss. Und eine Stimme an meinem Ohr.

    “Weißt du, was eine meiner Fantasien ist? Einen Mann beim Spülen von hinten zu nehmen.”

    Das passte zur ihr. Von hinten nehmen und dann natürlich auch noch während der Mann den Abwasch macht. Wie gesagt, es war ihre “Ich lass mich nicht unterdrücken vom Patriachat”-Phase.

    Ich brauchte ein paar Tage um darüber nachzudenken. Dann ging ich in einen Sexshop und packte den frisch gekauften Umschnalldildo schön ein, verpackte ihn als Postpaket, beklebte ihn mit Briefmarken und “entwertete” ihn mit einem Stempel meiner Eltern.

    Ein paar Tage später nutzte ich die passenden Gelegenheit und ging den Abwasch spülen.

    “Ach, da ist übrigens heute ein Paket für dich gekommen als du in der Uni warst. Es liegt da.”

    Es war mit der beste Sex meines Lebens und eine Offenbarung. Ich stehe zwar mehr auf die einfache Prostata-Massage mit dem Finger aber sie stand drauf und wie sie darauf stand. Die Lady war in der Nacht kaum wieder zu erkennen.

    Ein ganzer Kerl lässt auch mal zu, dass er nicht die Kontrolle hat. Es lohnt sich und ich möchtes nicht missen.

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