Kategorie: Dogtown, Touch Game - Dogtown

“Mal abgesehen davon, das ich die holde Weiblichkeit wohl nie ganz verstehen werde,
wundert es immer wieder, dass die Mehrheit der Frauen zwar bläst, aber zu Sex noch ‘nein’ sagen.”

So erreichte uns vor kurzem diese Anfrage, die – auch wenn ich nicht vorgreifen möchte – eigentlich den Kern des ganzen schon sehr gut zusammenfasst:

“In meinen Augen, finde ich blasen weitaus intimer als Sex, aber vielleicht ist das für euch Frauen ja anders. Wie gesagt, mich würde es freuen, wenn ihr diesbezüglich mal Licht ins Dunkel bringen würdet.”

Licht ins Dunkel. Machen wir gerne.
Männlich rational gesehen stimme ich dem Fragensteller vollkommen zu: Sicher sieht es auf den ersten Blick so aus, als zeuge es von großer Intimität, dem besten Stück einer vielleicht noch fremden Person Raum im oberen Inneren – dem Mund – einzuräumen; es zu liebkosen, zu lecken, zu verwöhnen. Den Mann zu verwöhnen, indem wir seinem Schwanz unsere Aufmerksamkeit schenken. Indem wir uns aktiv für eure Befriedigung einsetzen.

Und genau hier liegt der Schlüssel zur weiblichen Eskalationsleiter der Sexualität. Warum sind viele von uns wesentlich schneller und einfacher zu überzeugen, eurem Schwanz im Mund Einlass zu gewähren als im unteren Inneren, dem Ort, an dem der Schwanz doch so gerne eintauchen würde…unserer Muschi?

Der eigentlich Sex – das übliche Rein-Raus-Spiel – ist für uns Frauen überwiegend (und hier unterschlage ich einfach mal die Ausnahmen dieser Regel) passiv.

Wir werden durchgenommen.
Wir werden gevögelt.
Wir lassen uns ficken.
Wir lassen euch eindringen.

Und um ganz deutlich zu werden: Ihr steckt den Schwanz in unsere Muschi, nicht umgekehrt. Ihr seid der aktive Part, ihr seid die Tonangeber, ihr habt in so vielen Stellungen die Möglichkeit, Tempo und Intensität zu bestimmen.

Und nun zurück zum Blasen.

Wir blasen euch.
Wir liebkosen euch mit unseren Lippen.
Wir bestimmen mit unserem Kopf, wie weit ihr abtauchen dürft.
Wir haben die Macht über Tempo und Intensität.

Kurz: Hier sind wir der aktive Part.

Es verlangt wesentlich mehr Intimität, uns euch hinzugeben, euch die Führung zu übergeben und euch in uns hereinzulassen – sei es mit Finger, Zunge oder eben Schwanz.

Die Aktivität beim Blasen; die Macht über das Geschehen zu haben, und vor allem über das, was nicht geschehen soll, gibt uns Sicherheit. Und Sicherheit ist für uns – und seien wir ehrlich: körperlich eben meist das schwache Geschlecht – bei jeglicher sexuellen Aktivität wichtig.
Hier ist es dann erstmal irrelevant, dass wir beim Blasen auch einen Teil von euch in uns hereinlassen – denn wir haben die Kontrolle.

Solang wir die Kontrolle haben, sind wir zu vielem bereit. Geben wir aber die Kontrolle an euch ab, verlangt dies Vertrauen und eben: Intimität.

Also Jungs, wundert euch nicht, wenn wir vielleicht schon nach zwei bis drei Bierchen bereit sind, euch im nächsten Hauseingang oral zu beglücken, für das finale Zusammenspiel aber doch etwas mehr Zeit benötigen.

Und weil wir uns gerade auf der Eskalationsleiter befinden:
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass erst auf Nummer 1: Blasen und auf Nummer 2: Sex, die
Nummer 3: Geleckt werden folgt.
Auch hier spielt Intimität die entscheidende Rolle: Um uns gehen zu lassen, die Liebkosungen zu genießen, das Verwöhnt werden vollkommen zuzulassen, brauchen wir …Vertrauen. Mit gespreizten Beinen vor euch zu liegen, entblößt, unser Intimstes vor euch ausgebreitet, das erfordert Vertrauen. Und noch mehr Vertrauen erfordert es, uns so weit fallenlassen, dass wir uns an eurer Zunge uneingeschränkt erfreuen können - am liebsten bis zum Orgasmus.

Und so erklimmen wir mit euch die Leiter. Und genießen jeden weiteren Schritt auf jede weitere Sprosse, auf die ihr uns höher begleitet.

The Bride

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Webnews
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Netscape
  • Social-Bookmarking.dk
  • Tausendreporter
  • YahooMyWeb
  • MyShare
  • Technorati
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (14 votes, average: 4.57 out of 5)
Loading ... Loading ...

5 Kommentare to “♂ | Geben ist seliger denn Nehmen? Oder: Die weibliche Eskalationsleiter der Sexualität”

  1. Andereanna hat kommentiert:

    Das ist genau der Grund wieso ich mich bei einem ONS eben nicht “vögeln lasse”. Einfach die Führung übernehmen und ab in die Reiterstellung, die ganze Zeit über, schon ist es rein psychisch das Gefühl “ich habe ihn gefickt”.
    Ist weniger intim/unterwürfig als zu blasen.

  2. Trick hat kommentiert:

    Hey sehr schöner Eintrag, so hab ich als Mann das noch nie gesehen, und ist auf jeden fall gut zu wissen :)
    lg

  3. Gast hat kommentiert:

    Hier steht zwar, dass ihr die Kontrolle habt, wenn ihr uns Männern einen Bläst. Ich stimme hier aber nicht zu. Das sollte eher heißen, dass ihr die Kontrolle “über die Gefühle”, die wir beim Sex empfinden, habt. Aber nicht, dass ihr die Kontrolle beim Sex habt, denn das ist die Aufgabe des Mannes.. Weil wir eher die aktiven sind und das auch sein müssen. Ihr könnt euch ja zurücklehnen und somit inaktiv bleiben, aber bei uns Männern ist das ein MUSS aktiv zu sein, von daher haben WIR die totale Kontrolle über den Sex. Hier wurde die Kontrolle mit der “Kontrolle des Gefühls”, den man dem Partner beim Sex gibt, verwechselt.

    Kontrolle ist für mich, “wenn jemand was bestimmen kann” und genau das kann nur der aktive Person machen, nämlich der Mann (in dem er die Stellungen selbst bestimmt und seinen Schwanz rein-rausteckt wie er möchte). Das Tempo bei den Frauen, die uns Männern blasen, ist nur eine Gefühlssteigerung, aber nicht die Kontrolle, die sie selber bestimmen! Denn wer selber bestimmt, hat die Kontrolle und das tun wir Männer doch, indem wir die Frauen blasen lassen (und das bestimmen trotzdem wir Männer).

    Also kurz und knapp gesagt, sollte das bei den Frauen nicht Kontrolle heißen, sondern “Gefühlskontrolle”, aber nicht die Kontrolle selber! Denn ob ihr uns einen blasen dürft, entscheiden wir trotzdem selber! und das ist immernoch die Kontrolle (nämlich: blasen zu lassen).

  4. RogueC hat kommentiert:

    @Gast: Ich weiss nicht, wo die Mädels mehr Kontrolle haben, als mit meinem Schwanz zwischen ihren Zähnen… das erfordert von meiner Seite auch Vertrauen, und wenn das falsch platziert war… das kann ganz schön wehtun!
    Habe letztens irgendwo eine Geschichte gehört, da hat ein Vergewaltiger sein Opfer zum Oralsex gezwungen (hatte wahrscheinlich einschlägige Pornos im Kopf) – das hat der bitter bereut!

    LG
    RC

  5. Gast hat kommentiert:

    Wow, interessanter Beitrag. Danke für diese Seite.

    Bei mir lief es meistens anderherum von 3 zu 1. War aber auch die meiste Zeit meines Lebens nur in LTRs erfolgreich.

Kommentieren