Kategorie: Esperames Ecke
Rotwein oder Totsein. Für und über den Rausch.
7. Januar 2010

Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang,
der bleibt ein Narr sein Leben lang.
Martin Luther
Wein, Gesang und Weib ist nur Zeitvertreib
ich geh jetzt – Nein! – okay, ich bleib.
Die Fantastischen Vier
Sex and drugs and rock and roll
is all my brain and body need
sex and drugs and rock and roll
is very good indeed
Ian Dury
Es gibt Menschen, die haben alles gern klar und übersichtlich. Das sind die Leute, die jeden Nachmittag ihren Schreibtisch komplett aufräumen, die ihr Adressbuch immer perfekt synchronisiert haben und ihre Steuererklärung spätestens im Februar gemacht.
Klar und übersichtlich hat viele Vorteile. Man verzettelt sich nicht, erlebt keine bösen Überraschungen, hat nie den Druck, irgendwas machen zu müssen und kommt ganz generell recht sauber durchs Leben.
Das sind allerdings auch die Menschen, die gern mal sagen: Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben!
Ja, kann man. Wenn man Auto fahren muss, Medikamente nimmt oder schwanger ist.
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Kategorie: Esperames Ecke
Frühstück im Grünen – Outdoor für Anfänger
11. April 2009

Die Vier haben es sich im Halbschatten gemütlich gemacht, eine Decke am Flussufer zwischen den Bäumen ausgebreitet, einen Picknickkorb mitgebracht. Eine der beiden Frauen kommt gerade aus dem Fluss gewatet, die beiden Männer sind ins Gespräch vertieft, die andere Frau hat sich in der Abgeschiedenheit bereits ihrer Kleider entledigt und lauscht ihren beiden Begleitern.
Friedlich wirkt diese Szene, ganz und gar nicht anzüglich, dieses Frühstück im Freien.
Trotzdem war der Skandal, den das Bild von Édouard Manet auslöste, nicht unbeträchtlich. Ein Picknick! Nackt!
Heute hingegen ist es Gang und Gäbe, dass Menschen sich in verschiedenen Bekleidungsstadien zusammenfinden, um gemeinsam zu essen, zu grillen, zu sonnen … Rest des Posts lesen / Read the rest of this entry »
Kategorie: Esperames Ecke
Birds do it, bees do it … oder: Moral ist, was ihr draus macht.
13. September 2008

Als er ihr schreibt, weiß er ganz genau, dass er gerade Mist baut. Egal, er tut es trotzdem: SENDEN.
Puh.
Sie weiß, sie sollte es nicht tun, nicht schon wieder, nicht der … ausgerechnet. Und dann lässt sie es fließen … dann lässt sie es passieren … schaltet den Kopf ab. Genießt.
Als er aufwacht, allein in seinem Bett, ist er erleichtert. Nochmal Glück gehabt. Nichts geschehen … nichts von Relevanz jedenfalls. Oder fast nichts. Er hat noch einen Nachhall des Kribbelns im Bauch. Alle Möglichkeiten offen … und Küsse, die mehr versprechen, als er sich heute morgen vorstellen will.
Weißt du, sagt sie, ich gehe jetzt. Ist besser so. Rest des Posts lesen / Read the rest of this entry »
Kategorie: Esperames Ecke
Alice im Wunderland. Emanzipation revisited.
16. August 2008

Die Gretchenfrage für Cats. Wie hältst du’s mit der Emanzipation?
Darf eine Frau kochen, backen, staubsaugen für ihren Mann? Oder läuft sie damit Gefahr, auf dem feministischen Scheiterhaufen verbrannt zu werden?
Tatsächlich eine Gratwanderung, die nicht etwa darin begründet liegt, dass es keinen Spaß machen würde, sich im Haus zu betätigen (okay, nicht jeder findet Erfüllung beim Abwaschen, aber auch sowas soll es geben). Was uns vielmehr aufregt ist die Erwartungshaltung, die immernoch an uns gestellt wird, und der wir mit Vorliebe nicht entsprechen. Rest des Posts lesen / Read the rest of this entry »
Kategorie: Esperames Ecke

Mein Haus in der Secret Society hat sieben Zimmer und nen Pool.
Dass Sex eine der besten Sachen ist, die man mit seinem Körper (und seinem Geist) anstellen kann, brauche ich eigentlich niemandem zu erzählen. Von Beginn des ersten kleinen Erwachsenwerdens an circa bis wir in die Grube gehen dreht sich für die allermeisten von uns (die paar wenigen Asexuellen und katholische Ordensgemeinschaften nehme ich mal aus) das Leben um Sex: Wie wir ihn kriegen, wie oft wir ihn kriegen – und ganz allgemein: Wie er so ist. Rest des Posts lesen / Read the rest of this entry »



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