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	<title>annaprinzip &#187; Inner Game &#8211; Catcity</title>
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		<title>♀ &#124; Where The Kids Have No Name.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 19:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.
(Victor von Hase, 1854)
Das Kind muss, sagt sie, keinen Namen haben. Wir mögen uns doch, das weiß ich, das weiß er &#8211; und ich weiß, dass er es weiß. Reicht das nicht? Warum es zerreden? Warum irgendwo Stress machen, wo wir auch einfach weitermachen können wie bisher, wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></span></p>
<p><em>Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.<br />
(Victor von Hase, 1854)</em></p>
<p><span style="color: #800080;">Das Kind muss, sagt sie, keinen Namen haben. Wir mögen uns doch, das weiß ich, das weiß er &#8211; und ich weiß, dass er es weiß. Reicht das nicht? Warum es zerreden? Warum irgendwo Stress machen, wo wir auch einfach weitermachen können wie bisher, wer weiß wo es uns hinführt, wer weiß schon was in einem halben Jahr ist? Wozu es irgendwie nennen, sagt sie, wozu Beziehung sagen oder Affäre, sowas gibt doch nur Ärger und am Ende &#8230;</span><span id="more-796"></span></p>
<p><span style="color: #333399;">Sie hat gesagt, dass es okay so ist, sagt er. Sie weiß doch, dass wir nicht zusammen sind, wir werden es nicht sein, das muss sie doch wissen. Gut, wir haben nicht drüber geredet, wozu auch, es war ja immer alles klar zwischen uns, wir mögen uns, das muss doch reichen um eine gute Zeit miteinander zu haben! Wozu alles zerreden, wozu sagen, das ist nur eine Affäre, was heißt denn nur, als ob ich meine Zeit mit irgendwem verbringen würde &#8230;</span></p>
<p>Manchmal kann es so einfach sein.<br />
Man sagt: Go with the flow. Man sagt: Das Kind muss keinen Namen haben. Man sagt: Wir mögen uns schließlich, das reicht doch.</p>
<p><strong>Wir kennen sie fast alle, und manche befinden sich permanent in ihnen: Die Nicht-Beziehung. Die Schweige-Beziehung. Die Beziehung, die keinen Namen haben darf, weil sie sonst einen der Beteiligten (seltener: beide) in bindungsängstliche Existenzkrisen stürzt.</strong><br />
Und weil wir so unheimlich cool, so unheimlich tough, so unheimlich abgeklärt sind, macht es uns gar nichts aus, nicht zu wissen, woran wir sind. Hey, wir leben uns doch nur aus! Hey, wir wollen uns doch selber nicht festlegen! Hey, es stört uns ÜBERHAUPTNICHT, dass der andere niemals thematisch anschneidet, was das jetzt eigentlich ist zwischen uns, und es liegt GANZ SICHER nur an unserer eigenen Entspanntheit, dass die Wörter den Hals einfach nicht verlassen mögen, wenn uns selbst die Frage auf den Lippen brennt: Was ist das da eigentlich zwischen uns.</p>
<p>Also sind wir lieber nicht sauer, wenn der angekündigte Anruf nicht kommt, reagieren gelassen-leicht, wenn wir mitbekommen, dass der andere seinen Urlaub ohne uns plant, sind völlig entspannt, wenn wir uns eben nicht sehen, denn hey, das erlaubt uns doch alle Freiheiten, oder? ODER??</p>
<p>Manchmal kann man es sich so einfach machen, und dabei so schwer.<br />
Wenn man das Feststecken in einer ungewollten Situation als Flow bezeichnet, Tatenlosigkeit und Passivität als Entspanntheit, wenn man den ständigen Wechsel von einer Nicht-Beziehung und die nächste mit sexueller Selbständigkeit, mit Emanzipation begründet.</p>
<p><strong>Doch was ist eigentlich so schwer daran, ab und an auch mal zu sagen JA ICH WILL? </strong>Man steht ja schließlich selten vor dem Altar dabei, meist muss man es sich nur im Stillen selbst sagen. Wichtig ist, dass es der eigene Kopf, das eigene Herz hört, niemand sonst.<br />
<strong>Wir müssen nicht immer unheimlich cool, toll und eigenständig sein. Oder ja, das sind wir sowieso, aber das sollte uns nicht daran hindern, zu wollen, was wir wollen. Statt zu wollen, was wir sollen.</strong></p>
<p>Wir lassen uns hinhalten, wir lassen uns emotional auf ein Spiel ein, das wir nicht gewinnen können. <strong>Aus dem Kind ohne Namen ist noch selten ein Kind mit Namen geworden. In Beziehungsdingen gibt es keine späte Taufe. </strong>Wenn es nicht im Embryonalstadium benannt wird, muss es wahrscheinlich anonym bleiben. Und wird irgendwann vergessen, denn an Kinder ohne Namen erinnert sich später niemand mehr.<br />
Von der Exfreundin wird immer mal erzählt. Fluchend, lobend, nostalgisch &#8230; Aber von der Exaffäre? Von der Bekannten, mit der ich mich damals öfter mal getroffen habe? Von Bettina, mit der ich damals dieses Dings, na ihr wisst schon, die was von mir wollte?</p>
<p>Das soll nun nicht heißen, dass wir die Knie fest zusammendrücken sollen und auf den Ritter mit dem weißen Sportwagen warten. Es soll auch keine Aufforderung sein, sich an den nächst passenden Kerl zu kletten, damit man sich endlich mal Diefreundinvon nennen darf.<br />
<strong>Es soll vielmehr eine Erinnerung sein, dass es einen Grund gibt, den Dingen einen Namen zu geben. Damit man weiß, woran man sich halten kann, damit man einen gemeinsamen Weg finden kann, statt nur zufällig und aus reiner Sympathie mal ein Stück lang nebeneinander her zu laufen. Und weil es unheimlich befreiend sein kann, ab und an zu dem zu stehen, was man denkt und fühlt. Coolness hin, Emanzipation her.</strong></p>
<p>Wir sind schließlich auch nur Mädchen.<br />
Nur? Nein, nicht nur. Aber eben auch.</p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>Esperame.</strong></span></p>


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		<title>♀ &#124; Egoschwein &#8211; Ja oder Nein?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 17:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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„Mir fällt es auch immer eher schwer &#8220;Nein&#8221; zu sagen, andere vor den Kopf zu stoßen, etc.
Deshalb habe ich jetzt für mich das ABC entwickelt: Brides Arschloch Boot Camp.
Jeden Tag eine &#8220;arschige&#8221; Tat.
Das ist natürlich nicht ner Rentnerin in der Bahn den Platz wegschnappen oder Kinder verprügeln. Sondern so Kleinigkeiten, bei denen ich eher egoistisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></span></p>
<p><em>„Mir fällt es auch immer eher schwer &#8220;Nein&#8221; zu sagen, andere vor den Kopf zu stoßen, etc.<br />
Deshalb habe ich jetzt für mich das ABC entwickelt: Brides Arschloch Boot Camp.<br />
Jeden Tag eine &#8220;arschige&#8221; Tat.<br />
Das ist natürlich nicht ner Rentnerin in der Bahn den Platz wegschnappen oder Kinder verprügeln. Sondern so Kleinigkeiten, bei denen ich eher egoistisch handle und nicht so, dass es bloß die anderen erfreut.</em></p>
<p><em>Es ist sehr befreiend, kann ich da nur sagen.&#8221;<br />
</em>(The Bride)</p>
<p>Egozicke oder Opferlamm &#8211; das sind die beiden Pole, zwischen denen wir uns bei unseren täglichen Entscheidungen positionieren müssen. Wer wollen wir sein, welche Rolle entspricht uns?<span id="more-510"></span></p>
<p>Jeder kennt sie, diese Mädchen, die erwarten, dass es immer nur nach ihrer Pfeife geht. Selbst wenn sie es nicht offen sagen, bleibt unterschwellig immer das Gefühl, dass ihr präferierter Vorschlag irgendeinen Nutzen für sie beinhaltet, der für die anderen einen Umweg/ Ärger/ Extrakosten oder einfach nur keinen speziellen Nutzen bedeutet.<br />
Wird dann anders entschieden, reagieren sie zickig, sind beleidigt, werden wortkarg oder schlecht gelaunt &#8230; so dass am Ende oft genug entnervt nachgegeben wird.<br />
<strong>Ein typisches Einzelkinderverhalten, und eine Art, die wir selbst für uns nicht wollen.</strong></p>
<p>Schließlich geht es uns ja um das Gruppenwohl. Schließlich möchten wir, dass alle zufrieden sind, dass sich niemand vor den Kopf gestoßen fühlt.<br />
Schließlich haben wir es immer so gelernt:</p>
<p><em>Sei ein liebes Mädchen und tu, was die Tante dir sagt. Mama freut sich, wenn du heute schön brav bist. Du kannst doch so nicht rausgehen, was sollen denn die Nachbarn denken. Sei nett und hilf deinem Banknachbarn mal mit den Aufgaben. Wie lieb von dir, dass du heute zuhause bleibst, weil dein Freund früh raus muss &#8230;</em></p>
<p><strong>Die lieben Mädchen werden gemocht. So hat man es uns immer suggeriert.</strong></p>
<p>Die lieben Mädchen nehmen natürlich den Kollegen die Arbeit ab. Nicht, dass es sonst Missstimmung gibt im Büro.<br />
Die lieben Mädchen bleiben natürlich zuhause und gehen nicht mit ihren Freundinnen aus, wenn der Freund eifersüchtig wird. Nicht, dass es sonst Streit gibt.<br />
Die lieben Mädchen erledigen natürlich die Dinge, um die sie gebeten werden &#8211; so gehört sich das unter Freunden doch, oder?<br />
Die lieben Mädchen sind hilfsbereit, freundlich, haben immer ein offenes Ohr, immer eine hilfreiche Hand, immer einen guten Rat.</p>
<p>Und manchmal sind sie so lieb, hilfsbereit, freundlich und überhaupt, dass sie selbst gar nicht mehr wissen, wer sie eigentlich sind.<br />
Weil sie schon so lange nichts mehr für sich getan haben, dass sie schon fast vergessen haben, was nochmal ihre Interessen waren.</p>
<p><strong>Man muss keine Egozicke werden, um dieses Dilemma zu lösen.<br />
Manchmal reicht es, einfach Nein zu sagen.</strong></p>
<p>Und festzustellen, dass sich die Welt weiter dreht.<br />
Dass man nicht zur Ausgestoßenen im eigenen Freundeskreis wird, nur weil man jemandem mal etwas Unbequemes gesagt hat. Dass man kein schlechtes Gewissen haben muss, nur weil man mal seinen Willen durchgesetzt hat, und das eventuell nur zum eigenen, nicht zum Gemeinwohl. Dass man nicht seinen Job aufs Spiel setzt, sondern im Gegenteil unter Umständen erst recht ernst genommen und geschätzt wird.</p>
<p>Sicherlich gehört es zu unseren guten weiblichen Eigenschaften, alles und alle im Blick zu behalten, alle Interessen zu berücksichtigen, für alle sorgen zu wollen und alle sich wohlfühlen zu lassen. Für andere da zu sein kann per se nichts Schlechtes sein.</p>
<p><strong>Aber wenn wir merken, dass es uns aufhält, wird es Zeit, etwas zu ändern. </strong></p>
<p>Es gibt kein eigenes Vorankommen, wenn die erste Handlungsmotivation die Rücksicht auf andere ist. Letztlich bin ich selbst die einzige Person, mit der ich es ein Leben lang aushalten muss. Also sollte das, was ich tue, auch mir selbst zugute kommen, mich fördern, mir gefallen. Sonst stehe ich irgendwann da und frage mich, was ich all die Jahre getan habe.</p>
<p>Jeder kennt sie, die verbitterten Frauen jenseits der Menopause, die auf ihr Leben zurückblicken und beklagen, sich Tag für Tag für andere &#8211; die Familie, Mann und Kinder, die Eltern, die Gesellschaft, den Beruf &#8211; aufgeopfert zu haben. Die jetzt nicht wissen, wer sie sind, nicht mehr gebraucht werden, und sich nutzlos fühlen. Weil sie ihr gesamtes Selbstbild auf dem Wohlwollen und Nutzen der anderen aufgebaut haben. Weil sie kein Selbst mehr besitzen, das sich nicht aus der Dankbarkeit ihrer Umwelt speist.</p>
<p>Und so wollen wir dann auch nicht werden.</p>
<p>Jeden Tag eine „arschige&#8221; Tat, sagt Schwester Bride, und meint damit nicht gemein, sondern einfach egoistisch. Jeden Tag etwas tun, ohne Rücksicht auf andere. Jeden Tag etwas entscheiden, was nur uns selbst gefällt.<br />
<strong>Nicht Egozicke, aber auch nicht Opferlamm.<br />
</strong>Sondern irgendwo dazwischen, wo wir uns selbst positionieren, und immer wieder gerne in den Spiegel schauen, weil uns die Person gefällt, die wir da sehen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Esperame.</strong></span></p>


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		<title>♀ &#124; Wer, wie, was? Oder: Curiosity killed the Cat.</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2008/12/catcity-wer-wie-was-oder-curiosity-killed-the-cat/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 12:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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Der, die, das! Wer, wie, was?
Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!
Oder zufriedener.
Gerade wir Frauen wollen immer alles wissen. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Und warum überhaupt? Wenn es um das andere Geschlecht geht, diskutieren wir gerne bis in den kommunikativen Exitus und wollen Gründe für Verhaltensweisen, Entscheidungen und vor allem Schritte, die uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/bride-artikel.bmp" alt="" /></p>
<p><em>Der, die, das! Wer, wie, was?<br />
Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!</em></p>
<p>Oder zufriedener.<br />
Gerade wir Frauen wollen immer alles wissen. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Und warum überhaupt? <strong>Wenn es um das andere Geschlecht geht, diskutieren wir gerne bis in den kommunikativen Exitus</strong> und wollen Gründe für Verhaltensweisen, Entscheidungen und vor allem Schritte, die uns &#8211; Frauen &#8211; betreffen, bis ins haarkleinste Detail der verschiedensten Argumente erklärt haben &#8211; um dann zu analysieren. Und zu interpretieren. Und um dann festzustellen, wie wir uns nun zu verhalten haben.<span id="more-433"></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">„</span><span style="color: #ff0000;"><em><span style="color: #ff0000;">Er ist</span> heute mit deiner Buslinie gefahren?&#8221;</em></span> Das muss doch heißen&#8230;<br />
<span style="color: #ff0000;">„</span><em><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;">Er</span> hat dich erst nach 3 Tagen angerufen?&#8221;</span> </em>Das hat auf jeden Fall zu bedeuten&#8230;<br />
<em><span style="color: #ff0000;">„Er hat seine Tasche bei dir vergessen?&#8221;</span> </em> Das war nur, weil&#8230;<br />
<em><span style="color: #ff0000;">„Er hat süß gesagt statt cool?&#8221;</span></em> Hah! Jetzt haben wir ihn&#8230;</p>
<p><strong>Wir Frauen reden gerne. Und besonders über Männer.</strong> Und besonders über männliche Verhaltensweisen. Und dann ergründen wir in den tiefen unserer &#8211; weiblichen &#8211; Psyche die Möglichkeiten, die ihn dazu gebracht haben, dies und das so und so zu tun.<br />
Ein sehr beliebter Satz <em>„Warum hat er bloß&#8230;?&#8221;</em></p>
<p><strong>Dass die Beantwortung dieser Frage allerdings nicht in unserem Universum zu finden ist, daran denken wir erst nach stundenlangen Diskussionen und Telefonkonferenzen mit Freundinnen.</strong><br />
<em>„Ach, wir werden diese Männer nie verstehen! Die sind eben komisch!!&#8221;</em> schließen wir die Analyse. Irgendwie frustriert. Und irgendwie auch unbefriedigt. Denn so richtig wissen wir nicht, wie wir uns nun weiter zu verhalten haben.<br />
Denn wir wollen einen Grund! Wir wollen eine Erklärung! Und das um jeden Preis!</p>
<p>Genau wie den Jungs immer geraten wird, nicht in den „Pussy Diagnose Modus&#8221; zu fallen und sich gar nicht erst mit Gründen für das Verhalten von Frauen zu beschäftigen &#8211; aus gegebenem nicht analysierbarem Grund (denn oft ergründen wir Frauen unser Verhalten selbst nicht&#8230;), sollten wir Frauen das Verhalten der Jungs einfach hinnehmen. Und nicht ergründen wollen. <strong>Wir lieben sie, unsere Jungs. Aber müssen wir sie verstehen? Nein.</strong></p>
<p><strong>Denn wir vergeuden kostbare Energie in das Analysieren des Nichtanalysierbaren.</strong> Sicher, der Austausch mit unseren Freundinnen macht uns Spaß. Aber Vermutungen, Überlegungen und Erwartungen bringen uns im Prinzip nicht weiter. Sie strengen nur an und nehmen uns die Energie, <a href="http://www.annaprinzip.de/2008/08/go-with-the-flow/" target="_blank">im Flow zu bleiben und den Moment zu genießen.</a><br />
<strong>Nach erfolglosem Interpretieren sind wir verdrießt und beschäftigen uns mehr mit dem, was sein könnte, als mit dem, was ist.</strong></p>
<p>Wir lernen mit unseren Erfahrungen. Erlebnisse aus der Vergangenheit, nach denen wir nachgefragt und gemutmaßt haben, können wir nach einer Weile einfach akzeptieren. Als Ist. Die Zeit lehrt uns nämlich, dass wir meist durch die Neugier, die uns zum Analysieren des männlichen Verhaltens bringt, keinen Schritt weiter kommen. Wir gehen vielmehr einen Schritt rückwärts &#8211; in die Vergangenheit, um uns an die nichtigen Kleinigkeiten zu erinnern, die für uns die Welt bedeuten könnten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Für einige ein notwendiges Übel im Dating-Leben: Männer so nehmen, wie sie sind.<br />
Für mich: eine Herausforderung, der ich mit einem Lächeln begegne.</span></p>
<p><em>„Je unschuldiger ein Mädchen ist, desto weniger weiß sie von den Methoden der Verführung. Bevor sie Zeit hat nachzudenken, zieht Begehren sie an, Neugier noch mehr und Gelegenheit macht den Rest.&#8221; (Giacomo Casanova)</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;">The Bride</span></p>


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		<title>♀ &#124; Weibliches Game &#8211; The Winner takes it all? Born to lose!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 11:04:47 +0000</pubDate>
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Theres no fight you can&#8217;t fight. This battle of love with me
You win again. So little time. We do nothing but compete
Und recht haben sie, die Bee Gees. So litte time. We do nothing but compete.  Und das vor allem im Dating Game. Und das vor allem wir selbstbewussten Frauen, die den Männern gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/bride-artikel.bmp" alt="" /></p>
<p><em>Theres no fight you can&#8217;t fight. This battle of love with me<br />
You win again. So little time. We do nothing but compete</em></p>
<p>Und recht haben sie, die Bee Gees. <span style="color: #ff0000;"><em>So litte time. We do nothing but compete.</em> </span> Und das vor allem im Dating Game. Und das vor allem wir selbstbewussten Frauen, die den Männern gerne zeigen, was geht und was nicht. Wir schlagen gerne zurück, wenn sie uns mal mehr oder weniger kunstvoll necken. Wir gewinnen gerne den Battle of the Words, das Gerangel um das letzte Wort und den Kampf des Initial-Anrufes nach dem ersten Date.<span id="more-420"></span></p>
<p>Und dabei testen wir natürlich auch gerne mal. Liebevoll. Ohne Shit. Wir werfen uns Bälle zu.</p>
<p>Wir haben Frame. Wir spielen mit ihm. Wir lassen mit ihm spielen. Wir tauschen Schuhe mit unserem Flirt, damit er die Chance, die wir ihm bieten, nutzen kann. Damit er sein Bein über unseres legt, damit wir Fotos von den vertauschten Schuhen machen können.<br />
<strong>Wir attackieren ihn liebevoll, damit er die Möglichkeit bekommt, uns aus dem Frame zu hauen, damit wir das Gefühl erleben dürfen, sprachlos zu sein.</strong> Wir unterbrechen das Gespräch und schauen ihm in die Augen, damit er die Möglichkeit bekommt, uns zu küssen.</p>
<p><strong>Denn wenn wir in uns gehen und darüber nachdenken, dann ist verlieren so viel schöner als gewinnen. Wir verlieren gerne!</strong></p>
<p>Es macht keinen Spaß, immer nur zu gewinnen. <strong>Wenn wir die kleinen Kämpfe im Dating Game gewinnen, verlieren wir die große Schlacht am Ende</strong> &#8211; und nur dieser finale Zweikampf überlässt uns Frauen den Preis, den wir fürs Verlieren erhalten:</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ein Mann, der uns führen kann.<br />
Ein Mann, der das letzte Wort haben kann.<br />
Ein Mann, der uns halten kann.<br />
Und vor allem ein Mann, bei dem wir Frau sein können.</span></p>
<p>Es ist nicht immer einfach, die Zügel aus der Hand zu geben, beim Spiel nicht bis zum bitteren Ende auf Sieg zu setzen und mit Stolz und Durchsetzungskraft mal ein wenig zu spielen.</p>
<p><strong>Born to lose</strong> &#8211; Wir fahren uns durch die Haare, wir lächeln, wir kichern vielleicht sogar, wenn uns danach ist, und wir schauen bei einem Blickkontakt nach unten weg&#8230; Ja, wir verlieren gerne. Natürlich macht es auch Spaß, das Gegenüber in den Boden zu stieren, den Augenkontakt-Battle zu gewinnen.<br />
Aber wollen wir das? Wollen wir wirklich gewinnen? Ich möchte das nicht mehr. Ich verliere gerne, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Gewinner nicht immer alles kriegt, sondern es gerade beim Spiel mit den Männern vom Vorteil sein kann, als Frau „zu verlieren&#8221;. Ich kann gewinnen, das weiß ich.</p>
<p><strong>Aber weibliches Game setzt genau hier an. Wir entscheiden uns bewusst dazu, dem Mann die Führung zu überlassen. Wir entscheiden uns bewusst dazu wegzuschauen und erlauben uns dafür, in uns hinein zu lächeln.</strong></p>
<p><em>Oh baby I shake you from now on.<br />
I&#8217;m gonna break down your defenses. One by one.<br />
I&#8217;m gonna hit you from all sides. Lay your fortress open wide</em>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">The Bride</span></p>


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		<title>♀ &#124; Was Männer Wollen. Rätsel der Menschheit, Teil 1.</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2008/11/catcity-was-maenner-wollen/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 13:51:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Ach, ihr habt doch keine Ahnung, was Männer eigentlich wollen!
So so &#8230; Haben wir nicht?
Eine spontane, nichtempirische Umfrage hat ergeben, dass Frauen eine ziemlich genaue Ahnung haben von dem, was Männer wollen.
Meist wissen sie sogar genauer, was Männer wollen, als was sie selbst wollen &#8230; oder als die Männer das wissen.
Hier einige Antworten:
Ficken.
Leiden.
Saufen.
Ihre Freiheit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p><em>Ach, ihr habt doch keine Ahnung, was Männer eigentlich wollen!<br />
</em>So so &#8230; Haben wir nicht?</p>
<p>Eine spontane, nichtempirische Umfrage hat ergeben, dass Frauen eine ziemlich genaue Ahnung haben von dem, was Männer wollen.<br />
Meist wissen sie sogar genauer, was Männer wollen, als was sie selbst wollen &#8230; oder als die Männer das wissen.</p>
<p>Hier einige Antworten:<span id="more-353"></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;"><strong>Ficken.<br />
Leiden.<br />
Saufen.</strong></span></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Ihre Freiheit und ein bisschen Kuscheln.</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Klare Ansagen und Blowjobs.</span></strong></p>
<p>Ja, Freunde, und da ist was dran.</p>
<p>Klar, werdet ihr jetzt sagen, Ficken und Saufen, da stimmen wir zu. Dass Männer alle 3 Millisekunden an Sex denken, ist nicht nur ein Sprichwort, es ist die reine, ungeschminkte Wahrheit. Dass sie Abende mit den Jungs brauchen, wo sie sich mindestens besinnungslos saufen, trifft auch noch auf die meisten zu. Aber Leiden? Und leiden wollen, obendrein?</p>
<p>Ja, leiden wollen. So ist das mit euch, Männer. Ihr wollt es gern ein bisschen schwer haben (auch wenn ihr euch das niemals eingestehen würdet). Das mögt ihr. Wenn es zu einfach ist, macht es keinen Spaß. <strong>Erst wenn man sich den Magen dran verdirbt, hat die Sau lang genug gehangen.</strong></p>
<p>Aber sehen wir uns mal die anderen Antworten an.<br />
Freiheit und Kuscheln. Schon wieder so ein ambivalenter Kram.<br />
Was denn nun &#8211; zuhause auf dem Sofa liegen oder draußen die Wildnis unsicher machen? Am besten beides, und immer das, was es grade nicht gibt. Womit wir wieder beim Leiden wären. <strong>Wird zuviel gekuschelt, leiden Männer unter Freiheitsentzug, müssen sie den Einzelkämpfer geben, wünschen sie sich nichts sehnlicher als an den warmen Herd und den gedeckten Tisch.</strong></p>
<p>Und wie passen nun Klare Ansagen und Blowjobs dazu?</p>
<p><strong>Männer hassen nichts mehr, als raten zu müssen.</strong><br />
Irgendwas ist hier komisch, aber die Holde bekommt die Zähne nicht auseinander (schon nicht zum sprechen, von Blowjobs ganz zu schweigen). Es wird gezickt, geseufzt, genörgelt &#8230; aber was jetzt eigentlich ihr Problem ist, bekommt sie nicht raus. Würde sie doch mal, nur einmal, sagen: Ich hatte seit einer Woche keinen Orgasmus und langsam macht mich das wirklich sehr wütend. Stattdessen ist sie beleidigt.<br />
Ratespiele sind nichts für Männer. Ich will ihnen die Fähigkeit zur Empathie gar nicht absprechen, aber das instinktive Erspüren von Wünschen und Bedürfnissen ist in der Regel eher nicht ihr Fachgebiet. (Und wenn dem so ist, haben wir es mit einem höchst bedenklichen Exemplar zu tun, das wir lieber ganz schnell wieder loswerden.)</p>
<p>Ich verrate euch was. Blowjobs sind die Nr. 1 Antwort. Frag mal, was Männer wollen: Blowjobs. Immer, zu jeder Tageszeit, überall und am liebsten zum hingucken: Einen geblasen kriegen. <strong>Oralsex ist also sowas wie die Universalantwort. Die 42 des geschlechtlichen Miteinanders.</strong> Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, erwärmt nichts das männliche Gemüt zuverlässiger.</p>
<p>Und das war es schon?<br />
Das war es natürlich noch nicht.<br />
<strong>Was Männer wollen &#8230; Männer sein dürfen und können. Erklären, helfen, anleiten. Bestimmen, beschützen, bewundert werden. Und sich ab und zu eine Mandarine schälen lassen oder einen Apfel kleinschneiden. </strong></p>
<p>So ist das, meine Damen. Das war ja nun nicht so schwer. Eigentlich wissen wir doch ziemlich genau, was Männer wollen.<br />
<em>Ob sie es von uns bekommen, steht dann wieder auf einem ganz anderen Blatt &#8230;</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Esperame.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #888888;">Hier geht es zu Teil 2: <a href="http://www.annaprinzip.de/2009/01/dogtown-was-frauen-wollen/">Was Frauen Wollen.</a></span><br />
</span></p>


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		</item>
		<item>
		<title>♀ &#124; Age is nothing but a number? Reif ist, was vom Baum fällt.</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2008/10/catcity-age-is-nothing-but-a-number/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 12:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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Bei Mutter Natur ist alles ganz einfach.
Da fragt man nicht: Ist dieser Apfel reif? Ist der jetzt wirklich reif? Er müsste eigentlich reif sein, schließlich hängt er da schon 3 Monate und 11 Tage &#8230; da ist der durchschnittliche Apfel so weit, dass man ihn pflücken kann &#8230; 
Warum versuchen wir dasselbe dann immer bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p>Bei Mutter Natur ist alles ganz einfach.<br />
Da fragt man nicht: <em>Ist dieser Apfel reif? Ist der jetzt wirklich reif? Er müsste eigentlich reif sein, schließlich hängt er da schon 3 Monate und 11 Tage &#8230; da ist der durchschnittliche Apfel so weit, dass man ihn pflücken kann &#8230; </em></p>
<p><strong>Warum versuchen wir dasselbe dann immer bei Männern?</strong><span id="more-289"></span></p>
<p>Ein beispielhaftes, weil sich täglich wiederholendes Gespräch unter Mädchen.<br />
<em>- Du ich hab da neulich mit diesem Typ auf der Uniparty geknutscht &#8230; und jetzt hat er angerufen und will mich treffen!<br />
- Ja, ist doch super, und was macht ihr?<br />
- Ich weiß nicht &#8230; der ist doch erst im 3. Semester &#8230; der ist bestimmt 2 Jahre jünger als ich! Das geht doch nicht!</em></p>
<p>Gute Frage. Geht das nicht?<br />
Und wenn ja, warum eigentlich?</p>
<p>Zu anderen Zeiten, als Frauen mit 20 das zweite Kind bekamen und die dazugehörigen Männer mit 30 mitten im Leben standen, fest in Arbeit und Haus und Hof und Auto und Hypothek verankert &#8230; da war das sicher so.<br />
Da machte das Sinn. Sie jünger, er älter. Sie leicht zu beeindrucken, er gestandene Persönlichkeit. Eine Weltsicht &#8230; ja, aus welcher Zeit eigentlich? Vielleicht den 1950er Jahren, wie so oft.</p>
<p>Heute präsentiert sich ein anderes Bild.</p>
<p><strong>Während manche die Sache mit dem Ernst des Lebens schon mit 20 in die Hand nehmen, sind andere mit Mitte 30 immer noch in der Probierphase.<br />
</strong>Die einfache Faustregel <em>er ist älter, also passt er zu mir</em>, wird hinfällig, wenn die Unentschiedenheit der frühen Lebensmitte erstmal mit Pauken und Trompeten eingesetzt hat &#8211; da wird sich weniger denn je festgelegt, da wird probiert, gezögert, umgeworfen, neugestaltet.<br />
Das ist bei Männern so &#8211; und das ist bei uns nicht anders.</p>
<p>Aber, könnte man jetzt einwerfen, wie ist das denn mit der Lebenserfahrung? Die kann man ja wohl nur über die Jahre erreichen!</p>
<p>Stimmt, und stimmt auch nicht.<br />
<strong>Weil Männer dann doch keine Äpfel sind. Da gilt eben nicht: Lass ihn nur lange genug hängen, dann wird er schon reif.<br />
</strong>Da ist der Typ mit 37, der sich nicht traut, einen Schritt weiter zu gehen.<br />
Da ist der Typ mit 40, der dreimal täglich anruft, auch wenn längst niemand mehr abhebt.<br />
Da ist der Typ mit 42, der sich einfach nicht von seiner Freundin trennen kann &#8230; obwohl er doch will, ehrlich!<br />
Da ist der Typ mit 45, der im Innern ganz Kind geblieben ist &#8211; bis zur Infantilität.</p>
<p><strong>Und umgekehrt ist nicht alles grün, was noch ganz frisch ist.</strong></p>
<p>Weil Reife eben nicht zwingend mit Alter zu tun hat. <strong>Weil Reife eine Frage von Entwicklung, von Selbstreflektion, von Gelassenheit und Erfahrung ist </strong>- und all das kann zu jeder Zeit des Lebens erworben werden &#8230; oder auch nicht.</p>
<p>In dem Moment, wo wir uns nicht mehr das Geburtsdatum im Ausweis als erstes ansehen, sondern den Mann, dem der Ausweis gehört, können wir die üblichen Fehler vermeiden: <em>Aber ich dachte, bei ihm wird das anders, er ist schließlich schon 35! Der müsste doch schon ein bisschen weiter sein!</em></p>
<p>Muss er eben nicht. Weil heute niemand mehr irgendwas muss. Ob 25 oder 40, man weiß nie vorher, ob man es mit einem Erwachsenen oder mit einem Jungen zu tun hat. Jedenfalls nicht, wenn man sich nur an den Zahlen orientiert &#8230;</p>
<p>Deswegen bleibt uns nur eine Möglichkeit. Genauer hinzuschauen.</p>
<p><strong>So wie bei den Äpfeln: Die sind nämlich genau dann reif, wenn sie vom Baum fallen. Das kann man nicht berechnen &#8230; aber man kann sie aufsammeln, wenn sie unten liegen.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Esperame.</span></p>


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		</item>
		<item>
		<title>♀ &#124; Was ihr wollt: Optionen. Eine Tragikomödie?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 11:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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„All the world&#8217;s a stage, and all the men and women merely players.&#8221;
Frei nach Shakespeare stellt sich hier die Frage, wann das Spielen am meisten Spaß macht. Und sofort kommt mir folgende Redewendung in den Kopf: The more, the merrier. Je mehr, desto besser. Richtig.
Und da wir uns nicht auf der Londoner Theaterbühne befinden, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/bride-artikel.bmp" alt="" /></p>
<p><em>„All the world&#8217;s a stage, and all the men and women merely players.&#8221;</em></p>
<p>Frei nach Shakespeare stellt sich hier die Frage, wann das Spielen am meisten Spaß macht. Und sofort kommt mir folgende Redewendung in den Kopf: <strong>The more, the merrier.</strong> Je mehr, desto besser. Richtig.<br />
Und da wir uns nicht auf der Londoner Theaterbühne befinden, sondern auf der Bühne des Datinglebens, übertrage ich diese Redewendung immer wieder gerne auf die Männer in eben diesem: The more, the merrier.<span id="more-128"></span></p>
<p><strong>Optionen sind das Zauberwort für ein zufriedenes und vor allem erfolgreiches Datingleben.<br />
</strong>Nur durch Optionen haben wir die Leichtigkeit, die wir benötigen, um ein Date zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen. Natürlich sind wir im Moment. Natürlich sitzen wir mit unserem Date im Biergarten und trinken ein Kölsch, genießen die Anwesenheit des anderen und ein nettes Gespräch mit mehr oder minder sexuellem Unterton. Es ist für uns aber nicht die letzte Cola in der Wüste!<br />
Denn wenn das Date zu Ende ist und wir zufrieden nach Hause gehen, weil wir einen schönen Abend hatten, sitzen wir nicht ausgehungert vor unserem Telefon oder an unserem Laptop und warten sehnlichst auf ein Lebenszeichen des Auserwählten. Warum nicht?<br />
Weil wir Optionen haben. Wenn wir nach Hause kommen, haben wir bereits eine Nachricht von dem süßen Typen von letzter Woche auf dem AB und eine Email von der Bekanntschaft aus dem Kino.</p>
<p>In meinem Leben tummeln sich immer mindestens 3-4 dieser Optionen. Nette Optionen. Sexy Optionen. Interessante Optionen. Das bewahrt mich davor, auf nur eine Option fixiert zu sein. Ich genieße diese Optionen, denn sie geben mir die Sicherheit, dass es immer irgendwie weitergeht, wenn sich eine Optionstür schließt. Wenn die Bekanntschaft aus der Kneipe eben nicht zurückruft. Es ist kein Drama. Denn als ich auf mein Handy schauen wollte, ob er angerufen hat, bin ich gegen diesen schnuckelige Kerl mit den blauen Augen gelaufen&#8230; Und wer weiß, vielleicht ist das eine neue Option?</p>
<p>In PickUp-Kreisen wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man(n) sich bewusst sein soll, dass eine Frau diese Optionen hat. Und dass frau entscheidet, welche Priorität welche Option zur Zeit hat. Das ist richtig. Aber was oft vergessen wird, und was ich immer wieder bei Freundinnen von mir feststelle:</p>
<p><strong>Viele haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie diese Optionen haben und vor allem auch genießen.<br />
</strong>Im Grunde bin ich mir gar nicht so sicher, in wieweit Frauen diese Optionen wirklich leben. Nicht nur theoretisch, indem sie in Singlebörsen ihren Marktwert testen, sondern praktisch. Denn obwohl gerade die Optionen für den Mann und für die Frau so hilfreich im Bezug auf ein erfolgreiches Datingleben sind, werden sie verbannt und als schlecht geächtet. Tragisch.<br />
„Anna, ich kann mich doch nicht heute mit X treffen und dann morgen mit Y&#8221;? „Ich bin doch eine Schlampe, wenn ich heute mit X knutsche und dann nächstes Wochenende einen Ausflug mit Y mache! Das geht so nicht!&#8221;, „Wirst du nicht überfordert, wenn du dich nicht auf einen Mann konzentrierst, Anna?&#8221;</p>
<p>Nein. Werde ich nicht. <strong>Ich bin dadurch viel freier und unkomplizierter in meinen Begegnungen mit Männern.</strong> Hasst Option 1 Sushi, lade ich Option 2 eben ein. Mag Option 2 eher Kuschelsex, bin ich eben bei Option 3 die Hure im Bett. Ich muss nicht stundenlang diskutieren, warum wir nicht Sushi essen gehen oder mal das neue Sexpielzeug ausprobieren. Ich akzeptiere es so, wie es ist. Ich muss die negativen Gefühle in meine Begegnungen mit Männern nicht ständig leben, um mir den Traummann zu backen. Ich genieße die Vorzüge der Einzelnen und zeige ihnen das auch. Ich weiß dadurch die einzelnen Männer viel mehr zu schätzen; ihre liebenswerten Eigenarten, ihre süßen Charaktereigenschaften. Erst durch meine Optionen habe ich die Leichtigkeit, die Männer an mir mögen. Den Spaß, den sie nicht missen wollen. Die Komödie.</p>
<p><strong>Mädels, genießt diese Optionen.</strong> Ihr müsst euch nicht schlecht fühlen, wenn ihr mehrere Männer in eurem Leben habt. Solange ihr ehrlich seid, ist alles möglich. Spielt sie nicht gegeneinander aus, macht kein Drama, sondern schweigt und genießt. Auch wenn ihr euch nach einer Beziehung sehnt und jedes Date durch das Boyfriend-Material-Raster laufen lasst: <span style="color: #ff0000;"><strong>Zu frühe Fixierung hilft keinem.</strong> </span>Dem Mann nicht, den ihr dadurch einengt, weil er eure einzige Option auf Spaß, Sex und Sushi ist &#8211; und euch nicht, weil ihr ihm zu schnell zu viele Erwartungen entgegenbringt.</p>
<p>Und wie Schwester esperame immer so schön sagt: <span style="color: #808080;"><strong>Schließt sich eine Tür, öffnet sich schon die nächste.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">The Bride</span></p>


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		<title>♀ &#124; Silber oder Gold: Sprich mit mir. Ein HOW TO.</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 08:07:47 +0000</pubDate>
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Wenn du ein Mädchen bist, dann könnte es sein, dass du ständig angesprochen wirst. Es könnte sein, dass du im Club keine zwei Minuten an der Bar stehen kannst, ohne einen Kerl an der Backe zu haben, der dich wahlweise über die neuesten Erkenntnisse der atomaren Physik, des juristischen Staatsexamens oder der besten Band der [...]]]></description>
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<p><strong>Wenn du ein Mädchen bist, dann könnte es sein, dass du ständig angesprochen wirst.</strong> Es könnte sein, dass du im Club keine zwei Minuten an der Bar stehen kannst, ohne einen Kerl an der Backe zu haben, der dich wahlweise über die neuesten Erkenntnisse der atomaren Physik, des juristischen Staatsexamens oder der besten Band der Welt aufklären will. <span id="more-123"></span>Vielleicht hält er sich aber auch nicht lange mit Quatschen auf, es könnte genauso gut sein, dass er die „Ware&#8221;, also dich, gleich genauer in Augenschein nimmt bzw taktil begutachtet. Sprich: er glotzt dir wahlweise in den Ausschnitt oder tätschelt dir den Hintern; uneingeladen, versteht sich.</p>
<p><strong>Umgekehrt könnte es sein, dass du eines dieser Mädchen bist, die nie angesprochen werden.</strong> Die noch so reizend aufgerüscht, noch so einladend ausstaffiert, noch so unterhaltsam gebildet sein können: egal wie lang sie an der Bar rumstehen, kein Mann kommt in ihre Nähe. Klar, alle glotzen von Ferne, werfen begehrliche Blicke, lächeln womöglich freundlich herüber. Aber ein „Na, auch hier&#8221; bekommen sie nicht zu hören, nicht an diesem Abend, und auch an keinem anderen.</p>
<p><strong>Oft haben wir uns die Interaktion mit Männern über die Jahre abtrainiert</strong>, wurden von zu vielen Idioten angequatscht, wussten zu oft nicht, wie reagieren, wie wieder raus, wie ihm jetzt nicht die Nummer geben, wie flüchten ohne dass er das Gesicht verliert &#8230; oder wir.<br />
Wir haben beschlossen, lieber gar nicht mehr angesprochen zu werden. Wir haben auf jedes Wort eines Fremden mit „Nein, danke&#8221; reagiert &#8211; wir haben unsere Offenheit Neuem gegenüber verloren. Und wir waren froh darum.</p>
<p><strong>Bis wir feststellten, dass die Jungs, die wir schon kannten, nicht für ein Leben ausreichen würden, und dass die Jungs, die wir selbst angesprochen hatten, sich nicht unbedingt so verhielten, wie wir uns das gewünscht hätten.</strong><br />
Eine neue Strategie musste her, jetzt rausgehen, jetzt aufbrezeln, jetzt klarmachen &#8230; oder lieber: klargemacht werden. Doch wie? Verbissenheit hat jedenfalls noch nie zum Ziel geführt. Wer einen Beweis braucht, geht Mittwoch abends auf eine beliebige Afterwork Party, nur so zur Abschreckung.</p>
<p>Dabei, liebe Mädchen, kann es so einfach sein.</p>
<p>Das Geheimnis des Angesprochenwerdens liegt nicht darin, wie man angezogen ist. Es ist auch völlig egal, ob man lackierte Nägel hat oder einen verschwitzten Pony, ob man High  Heels oder Turnschuhe trägt, ob man eher Lieschen Müller ist oder Mata Hari.<br />
<strong> Das Geheimnis liegt, wie sollte es anders sein, an der inneren Haltung.</strong></p>
<p>Da kann man noch tausend Mal beteuern: „Ich will ja angesprochen werden!&#8221;, oder aber: „Ich hab doch wirklich keinen Bock auf diese Typen!&#8221;<br />
Entscheidend ist, was geschieht, und was geschieht lässt Rückschlüsse auf nonverbale Signale zu, die ganz offenbar eine andere Sprache sprechen als das tatsächlich Gesagte.</p>
<p>Um angesprochen zu werden, genügt es, seine Haltung zu ändern. Ein aufforderndes Lächeln allein reicht nicht aus &#8211; wenn aber die innere Stimme <strong><span style="color: #ff6600;">„los, komm rüber und rede mit mir&#8221;</span></strong> sagt, wenn sich dabei die Gesichtsmuskeln entspannen, der Blick freundlicher wird, die Körperhaltung offener &#8230; dann können ganz wundersame Dinge passieren.</p>
<p>Dann wird auch ein Mädchen wie Esperame, normalerweise gewöhnt, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu müssen, plötzlich angesprochen. Und das mehrmals am Abend. Dann hört sie Dinge wie: <em><span style="color: #000000;">„Ich musste dich einfach ansprechen, du hast so eine wahnsinns Ausstrahlung!&#8221;</span></em></p>
<p>Das Experiment kann beliebig wiederholt werden.</p>
<p>Und: es funktioniert auch umgekehrt.<br />
<strong> Wichtig ist immer nur, seine innere Haltung zu überprüfen &#8211; was will ich wirklich? Wonach ist mir in diesem Moment?</strong></p>
<p>Und dann die innere Stimme sprechen zu lassen <strong><span style="color: #ff6600;">&#8230; </span><span style="color: #ff6600;">los, komm rüber und unterhalte mich, ich möchte wahnsinnig gerne mit dir reden, hey, ich bin ein Mädchen, das nur darauf wartet, von dir angesprochen zu werden &#8230; </span></strong><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">und los geht&#8217;s.</span></span></p>
<p>Mit einer Einschränkung: Auch dann muss noch immer aussortiert werden, wen man da so vor sich hat, denn die Optik von fern hat noch selten eine zuverlässige Aussage darüber geliefert, wie der Typ sich von nahem gebärdet.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Esperame.</span></p>


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		<title>♀ &#124; Don&#8217;t hate the player &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 22:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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&#8230; hate the Game.
Wir, die wir auf der Mädchenseite des Geschehens stehen, stellen immer wieder fest: es macht keinen Spaß, nicht gegamed zu werden.
Da lernt man einen ganz vielversprechenden Typen kennen, und dann benimmt er sich wie an Mutters Rockzipfel  &#8211; ruft dreimal täglich an, antwortet noch auf SMS nachdem eigentlich alles gesagt ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p><strong>&#8230; hate the Game.</strong></p>
<p>Wir, die wir auf der Mädchenseite des Geschehens stehen, stellen immer wieder fest: es macht keinen Spaß, nicht gegamed zu werden.<br />
Da lernt man einen ganz vielversprechenden Typen kennen, und dann benimmt er sich wie an Mutters Rockzipfel  &#8211; <span id="more-67"></span>ruft dreimal täglich an, antwortet noch auf SMS nachdem eigentlich alles gesagt ist, liest uns den sprichwörtlichen Wunsch von den Augen ab, und wenn wir rumzicken, folgt er sofort bei Fuß &#8230; und ist im schlimmsten Fall womöglich auch am nächsten Tag noch so geknickt, dass er unser „falsches&#8221; Verhalten mit einem übertrieben großen Blumenstrauß honoriert.</p>
<p>Wie aber sieht die Kehrseite aus?<br />
Wir lernen diesen tollen Mann kennen, und hey &#8211; manchmal meldet er sich einfach nicht. In Diskussionen ist er immer der erste, der sich vom Acker macht, und dabei so vieles ungesagt lässt. Wenn wir uns durchsetzen wollen, schafft er es auf charmanteste Art und Weise, uns den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und hey was soll das: Wir ertappen uns dabei, wie wir uns führen lassen, und das ohne zu wissen, wohin. Werden wir dagegen mal zickig, dann ist er einfach weg und lässt uns schmollen.<br />
Wie uns das wahnsinnig macht!<br />
Wütend!<br />
Aufgebracht!<br />
Eine Ungerechtigkeit ist das!<br />
Und zugleich unheimlich anziehend.</p>
<p><strong>Machen wir uns nichts vor. Noch weniger Spaß, als nicht gegamed zu werden macht es, gegamed zu werden. Nur ist das Resultat eben befriedigender.</strong></p>
<p>Wie der große, unvergleichliche Oscar Wilde es so treffend formulierte: <span style="color: #ff6600;">The very essence of romance is uncertainty.</span> Oder zu Deutsch: Das Wesen der Romantik ist die Ungewissheit.</p>
<p>Ungewissheit ist per se ein Mangel. Ein Mangel an Informationen („mag er mich?&#8221; „bedeute ich ihm was?&#8221; „was macht er gerade?&#8221; „wo ist er?&#8221; „sehe ich heute gut aus?&#8221;).<br />
Und ein Mangel an Informationen (oder an Aufmerksamkeit) führt unweigerlich zu Anziehung.<br />
Aus zwei Gründen.<br />
Aufgrund der Mangelsituation kreisen unsere Gedanken permanent um IHN. Und nichts verankert unsere Zuneigung fester als ein ständiges Gedankenspiel um das Was-Wäre-Wenn.<br />
Zugleich zementiert derjenige, der die Mangelsituation kreiert, auch seine „Vormachtstellung&#8221; &#8211; er ist der Entscheider, der Tonangebende, der, der die Fäden in der Hand hält. Ohne ihn geht nichts. Und deshalb &#8230; geht ohne ihn eben auch nichts.</p>
<p>Alle Techniken, für die PickUp so berüchtigt ist, weil sie einfach allzu gut funktionieren, gründen auf diesem Prinzip. Push&amp;Pull, Freeze Out, Verzicht auf Textkommunikation, Nexten, FTOW, Pussydiagnosemodus abschalten &#8230; alle spielen damit, sich dem Gegenüber zu entziehen, und so eine stärkere Anziehung zu erschaffen.</p>
<p><strong>Oder anders gesagt: Das (künstliche) kreieren eines Mangels ist das, was wir GAME nennen.</strong></p>
<p>Jetzt macht es nunmal keinen Spaß, in einer Situation des Mangels zu leben. Wir wollen schließlich alles &#8211; alles wissen, alles bekommen, alles haben, alles bestimmen. Und dann tut einer nicht so, wie wir wollen. Und wir hassen ihn und uns dafür. Zugleich fühlen wir uns davon aber unerklärlich angezogen.</p>
<p>Was also tun? Letztendlich wissen wir ja, es ist alles so, wie es sein muss, damit wir den Kerl nicht nach einer kurzen Interessensphase wie ein ungeliebtes Spielzeug in die Ecke werfen und uns dem nächsten Objekt der Begierde zuwenden.</p>
<p>Ein Mangel mag an einem nagen. Es kann einen innerlich ganz verrückt machen, nicht zu wissen, woran man ist. Aber es hilft ungemein, sich darüber bewusst zu sein, dass es so sein muss. Dass wir uns letztlich glücklich machen lassen. Und dass dazu nunmal eine Ungewissheit gehört, die sich nicht schön anfühlt.<br />
Es lohnt sich also, diesen Umstand zu akzeptieren, anzunehmen und in gewisser Weise zu genießen.</p>
<p>Warum sollte ich aber ein für mich zumindest leicht negatives Gefühl genießen?</p>
<p><strong>Weil es bedeutet, dass mein Mann alles richtig macht. Dass er es schafft, mich zu gamen. Und dass meine Beziehung jedenfalls nicht den Betaisierungstod sterben wird &#8230;</strong></p>
<p>Und das ist doch ein Grund, sich zu freuen, oder?</p>
<p><em>Übrigens, Jungs: Für euch gilt das ganz ähnlich &#8230; aber ich hab nichts gesagt!</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Esperame</span></p>


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