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	<title>annaprinzip</title>
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	<description>2 Annas - 2 Frauen - 2 Verführungsstile</description>
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		<title>Rotwein oder Totsein. Für und über den Rausch.</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 19:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang,
der bleibt ein Narr sein Leben lang.
Martin Luther
Wein, Gesang und Weib ist nur Zeitvertreib
ich geh jetzt &#8211; Nein! &#8211; okay, ich bleib.
Die Fantastischen Vier
Sex and drugs and rock and roll
is all my brain and body need
sex and drugs and rock and roll
is very good indeed
Ian Dury
Es gibt Menschen, die haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wordpress/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p><em>Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang,<br />
der bleibt ein Narr sein Leben lang.</em><br />
Martin Luther</p>
<p><em>Wein, Gesang und Weib ist nur Zeitvertreib<br />
ich geh jetzt &#8211; Nein! &#8211; okay, ich bleib.</em><br />
Die Fantastischen Vier</p>
<p><em>Sex and drugs and rock and roll<br />
is all my brain and body need<br />
sex and drugs and rock and roll<br />
is very good indeed</em><br />
Ian Dury</p>
<p>Es gibt Menschen, die haben alles gern klar und übersichtlich. Das sind die Leute, die jeden Nachmittag ihren Schreibtisch komplett aufräumen, die ihr Adressbuch immer perfekt synchronisiert haben und ihre Steuererklärung spätestens im Februar gemacht.<br />
Klar und übersichtlich hat viele Vorteile. Man verzettelt sich nicht, erlebt keine bösen Überraschungen, hat nie den Druck, irgendwas machen zu müssen und kommt ganz generell recht sauber durchs Leben.</p>
<p>Das sind allerdings auch die Menschen, die gern mal sagen:<em> Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben!</em><br />
<strong>Ja, kann man. Wenn man Auto fahren muss, Medikamente nimmt oder schwanger ist.</strong></p>
<p><span id="more-900"></span>Es gibt Menschen, die haben in ihrem Leben nie einen über den Durst getrunken. Die nehmen sich mal ein Gläschen Sekt vom Tablett, kichern zehn Minuten später leicht beschwipst und mit roten Bäckchen in sich hinein und trinken vor Schreck den Rest des Abends nur noch Orangensaft. Oder Cola Light.<br />
Das hat viele Vorteile: keinen Filmriss, immer günstig nach Hause und am nächsten Tag ausgeschlafen und unverkatert. Ein Traum von einem Leben!</p>
<p>Für die, die es so mögen.</p>
<p><strong>Denn der Rausch bringt etwas mit sich, was die Nichttrinker und Schnellbeschwipsten dieser Welt nicht kennen. Er benebelt den Moralisten in unserem Kopf, gibt dem Über-Ich eine Pause und lässt zur Abwechslung mal unser Es ans Tageslicht.</strong> Das ist die Seite, die ganz nach ihren Instinkten und Bedürfnissen handelt. Die unserem Ich sagt: <em>Das brauchst du jetzt. Geh und hol es dir!</em></p>
<p>Das Es, das Tier in uns, ist ein Teil, mit dem wir nicht täglich hausieren gehen wollen, den wir aus gutem Grund nicht an der Oberfläche spazieren tragen, der nicht der erste ist, der einem neuen Menschen guten Tag sagt.<br />
Das Über-Ich ist ein wachsamer Soldat. Den ganzen Tag drangsaliert und maßregelt es uns &#8211; und bewahrt uns vor größeren Schäden, keine Frage. Es sorgt dafür, dass wir mitten drin und nicht am Rande der Gesellschaft leben.<br />
Doch ab und an, hin und wieder, ist es Zeit, sein Monster rauszulassen. <strong>Mit dem Es einen trinken zu gehen, kann ungeahnte Höhenflüge, nie gesehene Wünsche, eine ganz allgemeine Großartigkeit hervorzaubern, die uns sonst verwehrt blieben.</strong> Das Es lässt uns Sachen machen, die wir sonst nicht täten, die wir uns sonst verböten, für die wir uns schämten (und es oft genug auch tun, wenn der Rausch vorbei und die Vernunft wieder Oberhand gewonnen hat).</p>
<p>Ist das ein Grund zu verzichten?<br />
Keineswegs.<br />
Wer wären wir, wenn wir nicht mit einer bislang fremden Person einen Sonnenaufgang erlebt hätten, wo wären wir, wenn wir nicht in einem Stadtviertel aufgewacht wären, das uns vorher vollkommen unbekannt war, wer hätte uns zu all dem Unsinn verleitet, an den wir so gerne zurückdenken?<br />
<strong>Es spricht nichts dagegen, schöne Dinge mit allen Sinnen wahrnehmen zu wollen. Sich vollständig erinnern zu können. Immer zu wissen, was man tut.<br />
Doch wer sein Tier dauerhaft wegsperrt, hat vor allem Angst. </strong>Vor den eigenen Wünschen, vor dem, was man selbst nicht wahrhaben will zu sein und zu tun. Erst im Über-die-Stränge-schlagen kommt all das in uns heraus. Und gehört eben so zu uns, wie die vernünftige, gewissenhafte Person, die wir an den anderen 5, 6 Tagen in der Woche sind.</p>
<p>Manchmal sind es nur die ein, zwei Bier am Abend. Manchmal ein Glas Rotwein &#8230; und manchmal muss es auch eine ganze Flasche sein. Oder drei. Es gibt die Cuba-Libre-Abende und die Gin-Tonic-Nächte, es gibt die Tequila-Zeit und auch die Zeit für einen Whiskey on the rocks.<br />
<strong>Was auch immer das Gift der Wahl ist &#8211; die Hauptsache ist, es zu genießen. </strong>Den Geschmack, den Geruch, die Wirkung, die es langsam aber stetig auf die Sinne hat. Die Veränderung des Hörens, des Sehens, des Denkens, diese großartigen Verschiebungen hin zu etwas völlig anderem. Der Mut und die Mutwilligkeit: Etwas einfach zu machen. Oder zu sagen. Völlig im Jetzt zu sein und nicht an das Morgen, vor allem aber nicht an das Gestern zu denken. Diesen Augenblick mit dieser Person zu erleben &#8211; auch wenn nicht alle Bruchstücke der Erinnerung später rekonstruierbar sind.</p>
<p><strong>Wir wissen, es war gut. Und wir werden es wieder tun.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><br />
<strong>Esperame.</strong></span></p>


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		<title>Small Step or Giant Leap? – Von Nichtigkeiten und Wichtigkeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 16:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ja ich verstehe es.
Ich verstehe, dass man sich darüber aufregt, dass die Bahn mal wieder zu spat kommt; dass der Typ vom Wochenende sich noch nicht gemeldet hat; dass die Einkaufstüten mal wieder zu schwer sind oder, dass man schon wieder tanken muss. Ich rege mich über diese Dinge auch auf – setze mich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/bride-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p>Ja ich verstehe es.<br />
Ich verstehe, dass man sich darüber aufregt, dass die Bahn mal wieder zu spat kommt; dass der Typ vom Wochenende sich noch nicht gemeldet hat; dass die Einkaufstüten mal wieder zu schwer sind oder, dass man schon wieder tanken muss. Ich rege mich über diese Dinge auch auf – setze mich in den Mittelpunkt des Universums: meines Universums. Und verfluche den ganzen Rest darum herum. <span style="color: #ff0000;">Ich als Maßstab für Glück und Erfolg, für Probleme und Freude. </span><span id="more-888"></span></p>
<p>Und manchmal erlebt man diese Momente, in denen einem klar wird: Das ist so klein und unbedeutend. <strong><span style="color: #ff0000;">Warum lasse ich mich von diesen so genannten Nichtigkeiten so aus der Bahn werfen, als seien es die größten Wichtigkeiten? </span></strong>Warum messe ich ihnen solch eine große Bedeutung zu? Weil&#8230; es meine Nichtigkeiten sind. Und damit werden sie zu Wichtigkeiten.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Jeder hat diese Nichtigkeiten, über die man sich bis zu einem gewissen Maße definiert. </span></strong>Und in manchem Momenten – ausgelöst durch ein Wort, ausgelöst durch ein Bild, ausgelöst durch ein Erlebnis – wird einem bewusst, dass diese Nichtigkeiten eben sind, was sie sind: <strong><span style="color: #ff0000;">Nichtigkeiten</span></strong>.</p>
<p>Ein solcher Moment kann die unterschiedlichsten Gefühle auslösen: Kopfschütteln, Aufbegehren, Trauer, Verwunderung, Aktionismus. Die Liste ist lang. So lang wie die Liste der Möglichkeiten, die von diesem Moment ausgehen.</p>
<p>Der Moment, der einem die Nichtigkeiten des eigenen Lebens vor Augen führt, kann das Bild eines kleinen Mädchens sein. Ein Mädchen, dass nach ihrer Genitalverstümmelung in Afrika nicht mehr gesprochen hat. Jahre her, aber ein solch schreckliches Erlebnis, dass das Grauen, das dieses Mädchen erlebt hat, kaum vorstellbar ist. Während das Bild dieses Mädchens bei einem Vortrag gezeigt wird, spricht ein Mann, der mit fast 75 Jahren schon so viel erlebt hat, dass selbst die Erfahrung von geschätzten 300 ziel- und ideenlosen Talkshowsüchtigen mit Bier in der Hand und Bohlen auf dem Ohr nie heranreichen werden.</p>
<p><a href="http://www.target-human-rights.de/" target="_blank">Er setzt sich seit Jahren für diese Mädchen und Frauen ein, kämpft für ihre Rechte</a> – und hat zwei Bundesverdienstkreuze. Warum ich das erwähne? Weil es mir die Tragweite seiner Entscheidungen bewusst macht. Weil es mir zeigt, dass dieser Mann durch seine Taten und die Ideen, die irgendwann in seinem Kopf Formen annahmen, Dinge erreicht und gesehen hat, von denen viele nicht mal träumen. Das einzige, das ihn dazu getrieben hat, war er selbst. Seine Wege, seine Gedanken, sein Willen.</p>
<p>Er, das ist <strong><a href="http://www.ruediger-nehberg.de/" target="_blank">Rüdiger Nehberg</a></strong> – Sir Vival –, ein so beeindruckender Mensch, dass ich Gänsehaut bekomme, wenn er von seinen Reisen erzählt. Und von seinen Taten, Ideen und Zielen. Ich denke an gestern Abend zurück und die Frage, welche Farbe mein Nagellack für die Nacht haben soll und ob ich hohe oder flache Schuhe tragen möchte.</p>
<p>Das Bild dieses Mädchens stellvertretend für die Gräueltaten an so vielen und die Planung meines Partyabends. <strong>Solch krasse Gegensätze werden einem eher selten als häufig bewusst. </strong>Und irgendwie bin ich froh, dass ich mich für flache Schuhe und durchsichtigen Nagellack entschieden habe. Den Knoten im Bauch versuche ich, in Energie umzuwandeln.</p>
<p>Ich will nicht missionieren, eine Ode an alle Helden dieser Welt schreiben oder meine schweren Einkaufstüten von gestern niederschreien. In dem Moment, wo sie mir die Arme zerren, beim Aufschließen der Haustür vom Arm rutschen und umkippen, sind sie die Wichtigkeit meines Moments. Ich darf mich aufregen und fluchen. Und dann darf ich alles einsammeln, die Tür aufschließen und im Hausflur stehen bleiben. Und dann an die Energie denken, die der Moment mit dem Mädchen in mir wachgerufen und etwas ausgelöst hat.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Etwas ausgelöst hat, dass mir vor Augen führt, dass es wichtigere Dinge in meinem Leben gibt als die aufgeplatzte Milchtüte.</strong></span></p>
<p><em>Zum Beispiel</em> die Freude darüber, dass ich eine neue Milch kaufen kann.<br />
<em>Zum Beispiel </em>die Klarheit, welche Dinge abseits der Nichtigkeiten wirklich wichtig für mich sind.<br />
<em>Zum Beispiel</em> der Blick auf die Menschen um mich herum und Dankbarkeit darüber, dass sie für mich da sind.<br />
<em>Zum Beispiel</em> die Gewissheit, dass ich allein entscheiden kann, welchen Weg ich als nächstes gehen werde und welcher der richtige für mich ist.</p>
<p><em>Zum Beispiel</em> die Entscheidung Organisationen wie die von Rüdiger Nehberg zu unterstützen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em><strong>Z</strong></em><strong><em>um Beispiel</em> die Möglichkeit zu haben, mir vor Augen zu halten, was Wichtigkeiten und Nichtigkeiten sind – und, dass sie immer vom Blickwinkel abhängig sind. Vom Blickwinkel, den man immer mal wieder ändern kann.</strong></span></p>
<p><strong>The Bride</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><object id="Player_62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fannaprinzip-21%2F8010%2F62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755" type="application/x-shockwave-flash" width="450px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fannaprinzip-21%2F8010%2F62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript>&amp;amp;amp;amp;lt;A HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fannaprinzip-21%2F8010%2F62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755&amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221; mce_HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fannaprinzip-21%2F8010%2F62d8ef66-6685-4bb6-8426-466ed7159755&amp;amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221;&amp;amp;amp;amp;gt;Amazon.de Widgets&amp;amp;amp;amp;lt;/A&amp;amp;amp;amp;gt;</noscript></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Völker, Hört Die Signale. Oder: Merken, Dass Was Geht &#8211; Teil I.</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2009/11/voelker-hoert-die-signale/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 18:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Volker, hör die Signale!
(anonym)
Er sagt: Ehrlich, ich check nie, wenn mich eine mag. Ich hör das immer erst hinterher von meinen Freunden, aber wenn ich frage, woher die das wissen wollen, dann können sie&#8217;s mir auch nicht genau sagen. Das sieht man halt, das war doch total klar, so wie die dich angeschaut hat &#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><em>Volker, hör die Signale!</em><br />
(anonym)</p>
<p>Er sagt: <em>Ehrlich, ich check nie, wenn mich eine mag. Ich hör das immer erst hinterher von meinen Freunden, aber wenn ich frage, woher die das wissen wollen, dann können sie&#8217;s mir auch nicht genau sagen. Das sieht man halt, das war doch total klar, so wie die dich angeschaut hat &#8230; okay, okay, aber können die das nicht nächstes Mal ein bisschen früher erkannt haben? Damit ich vielleicht noch ne Chance hab, die Sache irgendwie in Gang zu bringen, bevor sie mit ihren Freundinnen weitergezogen ist?</em></p>
<p>Könnten sie. Wenn sie wüssten, wie.<span id="more-859"></span></p>
<p>Sie sagt: <em>Ich wüsste echt nicht, was ich noch tun sollte, damit es einer checkt. Ich meine, ich guck ihm tief in die Augen, ich lache über den blödesten Witz und rücke auch noch total nah an ihn ran, als wir nebeneinander stehen. Ich meine, er hätte doch mal merken können, dass er mich mal küssen könnte! Oder nach meiner Nummer fragen. Herrgott nochmal. Stattdessen erzählt und erzählt er und irgendwann ziehen mich die Mädels weg und sagen, komm lass den doch, der kommt ja nie zu Potte. Und recht haben sie. Aber könnte mir mal einer verraten, wie ich das ändern kann?</em></p>
<p>Klar, wenn sie nur wüssten, wie.</p>
<p><strong>Das &#8220;Merken, dass da was geht&#8221; gehört zu den schwierigsten Übungen. Für beide Geschlechter.</strong><br />
Abendelang mühen wir uns durch Gespräche, bei denen wir uns wahlweise fragen, ob das was möglich ist oder ob da mal was passiert. Die Signale, die Signale &#8230; welche waren das nochmal? Und waren sie das jetzt schon, oder irre ich mich? Kriege ich jetzt eine geknallt, wenn ich versuche, sie zu küssen? Denkt er, ich bin aufdringlich, wenn ich noch näher rücke? Oder &#8230; IST DA VIELLEICHT GAR KEIN INTERESSE???<br />
Hinterher hören wir uns dann von unseren wohlmeinenden Freunden an, dass wir eine Situation total falsch eingeschätzt hätten. Vielleicht, als Krönung des Versagens, haben wir ihn oder sie noch vor Aufbruch von der Party mit einer anderen, an uns total nicht heranreichenden Unperson knutschen sehen. Na super. <strong>Dann nehmen wir uns fest vor, beim nächsten Mal etwas eindeutiger zu sein, etwas forscher, etwas mutiger und überhaupt, nächstes Mal nicht diejenigen zu sein, die allein nach Hause fahren. </strong>Wie wir das anstellen, wissen wir noch nicht, und bis zur nächsten Party haben wir die Frage auch geschickt verdrängt. Kann man ja eh nicht beeinflussen. Ist ja eh alles Schicksal. Und überhaupt.</p>
<p>Das stimmt natürlich nicht ganz.<br />
Man muss es nicht gleich wissenschaftlich angehen, muss nicht untersuchen, ob sie besonders oft lächelt (will geküsst werden) oder beim Lachen die Zähne zeigt (will eher nicht geküsst werden), sich durch die Haare fährt (findet dich attraktiv) oder den Blick zwischen Augen und Mund hin und her wandern lässt (will sofort geküsst werden!).</p>
<p><strong>Es gibt allerdings einige Fakten, die das Leben leichter machen.</strong></p>
<p><em>Für euch, Jungs:</em></p>
<ul>
<li> Es wird euch keiner abnehmen, den ersten Schritt zu tun. Klar, wenn du lang genug wartest, und sie es denn unbedingt will, wird sie dich zuerst küssen. Aber sei dir dann darüber klar, dass sie sich nie unsterblich in dich verlieben wird.</li>
<li> Wenn sie nicht weggeht, dann deshalb, weil sie gern in eurer Gesellschaft ist. DAS IST EIN GUTES ZEICHEN!</li>
<li> Wenn sie wiederkommt, dann deshalb, weil sie gern in eurer Gesellschaft ist. Ja, auch das ist ein gutes Zeichen.</li>
<li> John Wayne wusste es, Johnny Knoxville wusste es, und Superman sowieso: Den Mutigen gehört die Welt. Wer auf Nummer sicher geht, verpasst das Beste und wundert sich zum Schluss. Die sichere Nummer ist so sexy wie ein Besuch beim Steuerberater.</li>
</ul>
<p><em>Für die Mädels:</em></p>
<ul>
<li>Wenn ihr immer wegschaut und nicht antwortet, wird er nie wissen, dass ihr an ihm interessiert seid. Es hilft, den Mund aufzumachen. Es hilft noch mehr, ihm dabei in die Augen zu schauen.</li>
<li>Wenn er es nicht schafft, nach eurer Nummer zu fragen oder euch zu küssen, braucht ihr euch auch nicht die Augen auszuheulen wegen ihm. Wenn er das schon nicht hinbekommt, wird es auch sonst nichts mit ihm.</li>
<li>Wenn ihr ihn haben wollt, gebt ihm doch auch die Gelegenheit dazu. Sich im Kreise der Freundinnen zu verstecken, hat noch keinen animiert, euch als die Traumfrau zu erkennen, die ihr selbstredend seid.</li>
<li>Nein, ihr müsst nicht den ersten Schritt tun. Aber ihr könnt ihm den Weg zeigen. Spontane Berührungen, die Aufforderung, zusammen einen ruhigeren Ort aufzusuchen, das darf durchaus von euch kommen. Genauso wie der zweite oder dritte Schritt, nachdem der erste gemacht wurde. Niemand geht gern allein.</li>
</ul>
<p>Jeder Schritt in eine bestimmte Richtung ist eine Reise auf unbekanntem Terrain. Keine zwei Menschen reagieren gleich. Was bei dem einen funktioniert, kann dem anderen sauer aufstoßen. <strong>Empathie und Hingabe, und zwar an die Situation im Hier und Jetzt, retten vor der befürchteten Karambolage. Wer genau hinschaut, kommt nicht vom Weg ab. Wer aber zu viel nachdenkt, stolpert.</strong></p>
<p><strong>Und wer sich in Ausreden vergräbt, wer seine Ängstlichkeit den Ausgang des Abends bestimmen lässt, muss sich nicht wundern, wenn er wieder und wieder allein nach Hause gehen muss.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Esperame.</strong></span></p>


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		<title>♂ &#124; Lieblingssätze III. Sie sagt: &#8220;Lass es uns langsam angehen.&#8221;</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2009/11/dogtown-lieblingssaetze-teil-dre/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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Wir kennen uns ja noch nicht so lang, sagt sie, und ich mag dich wirklich &#8230; aber ich würd es gern langsam angehn lassen. Ist das okay für dich?
Klar, denkst du, super, sie hat ja auch recht. Warum irgendwas übereilen?
Am Ende hängt man dann in einer total engen, festen, exklusiven Zweierbeziehung mit allen Rechten und [...]]]></description>
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<p><em>Wir kennen uns ja noch nicht so lang, sagt sie, und ich mag dich wirklich &#8230; aber ich würd es gern langsam angehn lassen. Ist das okay für dich?</em></p>
<p><strong>Klar, denkst du, super, sie hat ja auch recht. Warum irgendwas übereilen?<br />
Am Ende hängt man dann in einer total engen, festen, exklusiven Zweierbeziehung mit allen Rechten und Pflichten &#8230; </strong>und dann stellt sich z.B. raus, dass sie total auf, sagen wir mal, Twilight steht. Und zwar so arg, dass sie von ihren Freundinnen den Schlüpper mit dem Gesicht von Edward Cullen geschenkt bekommt. Und ihn toll findet. Und trägt. Im Bett!<span id="more-496"></span></p>
<p><strong>Super also, denkst du, dass du endlich mal eine vernünftige Frau gefunden hast, die ebenso wie du (und nach dieser Ansage bleibt dir ohnehin nicht die Wahl), nach der Devise &#8220;drum prüfe, wer sich ewig bindet&#8221; lebt.</strong> Klasse. Erstmal ganz in Ruhe gucken, ob man zusammen passt. Über die gleichen Comediens lacht, Spaghetti lieber weich gekocht als al dente mag und den sonntäglichen Tatort unter keinen Umständen verpasst (außer er kommt aus Stuttgart).</p>
<p>Es vergeht also ein bisschen Zeit und ihr lasst es langsam angehen.</p>
<p>Irgendwann fällt dir allerdings auf, dass das langsam angehen vor allem bedeutet, dass du nicht sauer sein darfst, wenn sie mal zwei Tage nicht ans Handy geht. Und dass sie dich als &#8220;der Robert von der Uni&#8221; vorstellt und nicht als &#8220;mein Freund&#8221;. Dass sie im November noch nicht über ihre Silvesterpläne sprechen möchte und ganz allgemein irgendwie &#8230; j<strong>a, du kannst es noch nicht so genau sagen, aber irgendwie &#8230; einen Tick zu langsam ist für deinen Geschmack.</strong></p>
<p>Bis zu dem Tag, als sie plötzlich sagt, du ich glaub, wir müssen mal reden. Kurz vor Silvester ist das. Irgendwie, sagt sie, hat es nicht so richtig gefunkt zwischen euch. Sie findet dich ja super und mag dich total gern, aber sie hat in den letzten Tagen einfach ganz doll gemerkt, dass es das nicht ist. Deshalb fliegt sie jetzt mit ihrer besten Freundin nach Barcelona, für Silvester. Sie muss nämlich mal raus, so ein Mädchending machen. Das tut ihr auch schrecklich leid, denn du bist echt ein toller Kerl, aber es hat eben nicht funktioniert.</p>
<p><strong>Da sitzt du jetzt. Und warst so langsam, dass es schon vorbei ist, bevor es begonnen hat.</strong></p>
<p>Wie ungerecht! Dann fällt dir ein, wie das Sprichwort weiter geht: <em>Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Bessres findet.</em></p>
<p>Der Volksmund weiß, wenn eine Frau es langsam angehen lassen will, dann stellt sie dich auf die Warmhalteplatte. Da brodelst du leise vor dich hin, immer schön auf Trinktemperatur. Man verbrennt sich an dir nicht die Lippen, aber wenn du zu lange geköchelt hast, schmeckst du irgendwann fad, ein bisschen abgestanden und vielleicht stellt sie fest, sie mag <em>Filterkaffee </em>eigentlich gar nicht, den trinkt sie nur im Büro, und wenn ihr das richtige Café begegnet, dann entscheidet sie sich lieber für einen <em>Espresso</em>! Oder einen <em>Latte Macchiato</em>. Irgendwas mit einem aufregenden italienischen Namen oder etwas, das in den Supergrößen <em>Tall </em>und <em>Grande </em>daher kommt. Sorry, sagt sie dann, ich dachte, du könntest mir schmecken, dachte ich echt, und vom Prinzip her bist du nicht falsch, aber &#8230; danke, aber nee danke.</p>
<p>Hätte es irgendeine Möglichkeit gegeben, der Thermoskannenfalle zu entgehen?<br />
Sicher.<br />
<strong>In dem du nicht mit &#8220;okay, cool&#8221; geantwortet hättest.</strong><br />
Außer natürlich, du warst gerade selbst auf der Suche nach deinem persönlichen <em>Caffè corretto</em> &#8230;</p>
<p><em>Drum prüfe, wer sich ewig bindet,<br />
Ob sich das Herz zum Herzen findet!<br />
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.</em><br />
(Schiller)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Esperame.</strong></span></p>
<p>Hier geht es zu <a href="http://www.annaprinzip.de/2008/12/dogtown-lieblingssaetze-teil-eins/">Teil I</a> und <a href="http://www.annaprinzip.de/2009/02/dogtown-lieblingssaetze-teil-zwei/">Teil II</a>.</p>


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		<title>An Jedem Anfang Steht Ein Fallender Meister.</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2009/10/an-jedem-anfang-steht-ein-fallender-meister/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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&#8220;I made the mistake of not having sex until I was 23! &#8230; My advice to you is to never chase love. It will find you when you least expect it. Have fun, have lots of safe sex and enjoy your sexuality. Be proud of who you are.&#8221;
Elton John
Ich habe nie geraucht. Einfach, weil ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></span></p>
<p><em>&#8220;I made the mistake of not having sex until I was 23! &#8230; My advice to you is to never chase love. It will find you when you least expect it. Have fun, have lots of safe sex and enjoy your sexuality. Be proud of who you are.&#8221;</em><br />
Elton John</p>
<p>Ich habe nie geraucht. Einfach, weil ich nie damit angefangen habe. Hätte mich im passenden Alter, sagen wir mal, mit 12, 13 &#8230; jemand dazu überredet, wäre es wohl einfach so gekommen. Nicht anzufangen war keine bewusste Entscheidung, es war purer Zufall.</p>
<p>Hätte mich im passenden Alter nicht jemand einfach geküsst, dann wäre es vielleicht auch nie dazu gekommen. Von mir aus hätte ich das nie angefangen, es war keine bewusste Entscheidung, purer Zufall: <strong>Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, ich schüchtern, er nicht, und so ging es damals los</strong>.<strong><span id="more-837"></span></strong></p>
<p>Doch was passiert, wenn nicht irgendwann jemand daher kommt, zu einer Zeit als man noch gar nicht darüber nachdenkt, dass es vielleicht nicht geschehen könnte: Dass man nicht geküsst wird, dass man keinen Sex hat, nie eine Beziehung. Es ist wie mit dem Rauchen. Es wird immer unwahrscheinlicher.</p>
<p>Doch während man sich bei Zigaretten irgendwann von selbst abwendet, bewusst, willentlich, und erkennt, dass das eine unangenehme, unhygienische und ungesunde Angewohnheit ist, liegt die Sache bei Intimitäten ganz anders.</p>
<p>Wer sie nicht kennt, wünscht sich nichts mehr. Und es kommt ihm nichts ferner vor, als sie irgendwann zu erleben.<strong> Das, was nie (per Zufall) passiert ist, wird so stark aufgeladen mit Bedeutung, Bewusstheit, dass ein natürliches Eskameinfachso nahezu unmöglich wird.</strong></p>
<p>In einem <a href="http://www.askmen.com/celebs/entertainment-news/elton-john/elton-johns-sex-regret.html">Brief an sein 16jähriges Ich</a> schreibt Elton John, dass er bereut, nicht früher einfach angefangen zu haben mit den Liebesdingen. Bis 23 gewartet zu haben, weil er sich zwar ständig verliebt aber nie getraut hatte. Und dabei einiges verpasst zu haben. Das Einfache, die Leichtigkeit. Sein Rat: <em>Have fun, have lots of safe sex and enjoy your sexuality.</em> Für Menschen, die genau das nicht haben, klingt diese Weisheit allerdings reichlich absurd.</p>
<p>Was dabei häufig vergessen wird, ist die unrühmliche Tatsache, dass Intimitäten in dem Alter, in dem die meisten von uns ihre ersten Erfahrungen machen, selten romantisch, ausgefeilt oder irgendwie erfreulich sind. <strong>Im Gegenteil &#8211; der Anfang ist nicht nur im Sprichwort schwer.</strong> Das erste Küssen eine komische, nasse, merkwürdige Angelegenheit: Zu nah, zu ungewohnt. Der erste Sex macht sie Sache nicht besser &#8230; Knutschen ist jetzt kein Thema mehr, aber was genau wo hin soll und wie man die ganze Chose so über die Bühne bringt, dass sich niemand weh tut, schwanger wird oder vor Scham im Boden versinken muss? Sowas übersteht eine ohnehin wacklige Teenagerpsyche quasi nebenher, ein Erwachsener hingegen muss schon ein Sebstbewusstsein wie ein Preisboxer mitbringen &#8230; oder eine Menge Humor. Und eben die Einsicht, dass man auch nicht Laufen gelernt hat, ohne hinzufallen. Oder Radfahren, ohne blaue Flecken zu kriegen.</p>
<p><strong>Aber wer nie riskiert, zu stolpern, hinzufallen, kommt auch nie in den Genuss, einen langen Strandspaziergang zu machen oder einen Berg zu besteigen.</strong> Bis dahin muss man nämlich auch mal um die ein oder andere schmuddelige Hausecke gebogen sein oder sich durch dunkle Gassen getraut haben. Vielleicht war es staubig, steinig, steil. Vielleicht saß man mal knietief im Morast oder es war einfach zu heiß, um auch nur noch einen Schritt weiterzugehen. Aber: Als Marathonläufer ist niemand geboren. Und wer nicht anfängt zu gehen, sondern darauf wartet, dass seine Beine per gutem Zureden und redlichem Hoffen ganz von selbst tun, was die da im Fernsehen bei der Olympiade machen, der kann ewig warten. Wunder gehören zum Katholizismus, nicht zur Realität zwischengeschlechtlicher Beziehungen.</p>
<p><strong>Wie so oft ist der letzte Satz übrigens der wichtigste: <em>Be proud of who you are.</em></strong></p>
<p>Sei eine interessante Persönlichkeit. Stehe zu dir. Sei stolz auf dich.</p>
<p>Menschen ohne Erfahrungen neigen dazu, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Sie sagen: Ach, wie sie/ er aussieht, ist mir nicht wichtig. Und meinen damit: Ich kann es mir sowieso nicht aussuchen. Ich bin so ein Versager, dass ich mich glücklich schätzen kann, wenn sich überhaupt jemand mit mir abgibt. Und wenn derjenige doof und hässlich ist.</p>
<p>Kommen dann allerdings die Doofen und Hässlichen, sind sie doch nicht gut genug. Wer schon so lange wartet, will sich ja nicht an jemanden &#8220;verschwenden&#8221;, der insgeheim als unpassend empfunden wird. Und hier beisst sich die Katze in den Schwanz und der einsame Mensch bleibt einsam. Weil er nicht zu sich steht, weil seine Ansprüche zwischen Minderwertigkeitskomplexen und Phantasiebildern unhaltbar werden, den Bezug zur Wirklichkeit verlieren.</p>
<p><em>&#8220;Soll man sich denn völlig verstellen und &#8230; die Anna spielen, um jemanden zu finden?&#8221;</em></p>
<p><strong>Der erste Schritt ist, jemand zu sein, auf den man selbst stolz ist. Immer. Egal, was einem im Leben fehlt, sei es zwischenmenschlich, sei es beruflich. Irgendwo muss man anfangen, und dann heißt es, offen zu sein für die Dinge, die passieren. Sei stolz und habe keine Angst.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #800000;">Esperame.</span></strong></p>


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		<title>Einherzfürblogs!</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2009/10/einherzfurblogs/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 10:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ja, wir schreiben nicht nur (wenn auch seltener zur Zeit), wir lesen auch (das wiederum gern und häufig).
Kai vom Stylespion ruft zum zweiten Mal &#8220;Ein Herz für Blogs&#8221; aus, und wir sind dabei. Neben unserer sowieso hervorragenden, und unter &#8220;Links&#8221; zu findenden Liste, möchte ich euch ein paar schöne deutschsprachige blogseiten empfehlen, die ich regelmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></span></p>
<p>Ja, wir schreiben nicht nur (wenn auch seltener zur Zeit), wir lesen auch (das wiederum gern und häufig).</p>
<p>Kai vom <a href="http://stylespion.de/ein-herz-fuer-blogs-2/4945/">Stylespion</a> ruft zum zweiten Mal &#8220;Ein Herz für Blogs&#8221; aus, und wir sind dabei. Neben unserer sowieso hervorragenden, und unter &#8220;Links&#8221; zu findenden Liste, möchte ich euch ein paar schöne deutschsprachige blogseiten empfehlen, die ich regelmäßig besuche.</p>
<p>Ein Link sagt mehr als tausend Worte:</p>
<p>Die <a href="http://maedchenmannschaft.net/">Mädchenmannschaft</a> schreibt über alles, was uns als Frauen bewegt. Kritisch, umfassend, aktuell. Danke!</p>
<p>Wir kaufen Print, aber das Blog kann auch ganz viel: <a href="http://missy-magazine.de/">Missy Magazine</a>. Popkultur für Frauen.</p>
<p>Wenn <a href="http://infemme.twoday.net/">Infemme</a> Post an Wagner schreibt, muss ich jedes Mal lachen und hoffe, Wagner liest mit.</p>
<p>Rose und Simone schreiben über den alltäglichen Jobsuchewahnsinn: <a href="http://gesellschaftistkeintrost.wordpress.com/">Gesellschaftistkeintrost</a>.</p>
<p>Und zu guter Letzt, und weil wir Mädchen sind: <a href="http://sexdrugsblognroll.com/">Sexdrugsblognroll</a>. Ohne geht nicht!</p>
<p>So. Und nun ihr. Was und wen lest ihr? Her mit euren Lieblingsblogs!</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Esperame.</span></p>


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		<title>Brides kleines Intermezzo No. 2: &#8220;Bester Sex&#8221; &#8211; Bride im Buchhandel</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2009/09/bride-im-buchhandel/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.
François Marie Voltaire
Stimmt. Ich bevorzuge ja eher die erotisch, sexuell und durchtriebene Art&#8230;, die es ab sofort auch in Buchform zu kaufen gibt!
Jeder, der Bride gerne mal zum Anfassen haben möchte, kann es nun wenigstens wortweise &#8211; und zwar mit dem Buch

Welches der Erlebnisse aus Brides [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/bride-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p><em>Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.<br />
François Marie Voltaire</em></p>
<p>Stimmt. Ich bevorzuge ja eher die erotisch, sexuell und durchtriebene Art&#8230;, <span style="color: #ff0000;"><strong>die es ab sofort auch in Buchform zu kaufen gibt!</strong></span><span id="more-806"></span><br />
<strong>Jeder, der Bride gerne mal zum Anfassen haben möchte</strong>, kann es nun wenigstens wortweise &#8211; und zwar mit dem Buch</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896029258?ie=UTF8&#038;tag=apb-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3896029258" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Bester Sex" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/412GuxOt58L._SL500_AA240_.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Welches der Erlebnisse aus Brides Feder stammt, wird zwar nicht verraten, aber so viel sei gesagt: Beim Lesen von <strong><span style="color: #ff0000;">Bester Sex</span></strong> habe ich festgestellt, dass mich <em><span style="color: #ff0000;">Abwärts, Road Trip, Inspirationen, Warmes Bier</span></em> und <em><span style="color: #ff0000;">Auf der Suche</span></em> doch sehr angesprochen haben <img src='http://www.annaprinzip.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
&#8230;und wer sucht denn nicht gerne so lange Inspirationen auf einem Road Trip abwärts bis das Bier warm ist? Vielleicht Bride? Vielleicht jemand anders? Im Prinzip egal &#8211; <strong>hauptsache der Orgasmus am Ende ist grandios!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Viel Spaß mit 33 Geschichten über Liebe, Lust &amp; Leidenschaft!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ff0000;">Eure Bride</span></p>


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		<title>♀ &#124; Where The Kids Have No Name.</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2009/09/where-the-kids-have-no-name/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 19:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inner Game - Catcity]]></category>
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		<description><![CDATA[
Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.
(Victor von Hase, 1854)
Das Kind muss, sagt sie, keinen Namen haben. Wir mögen uns doch, das weiß ich, das weiß er &#8211; und ich weiß, dass er es weiß. Reicht das nicht? Warum es zerreden? Warum irgendwo Stress machen, wo wir auch einfach weitermachen können wie bisher, wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/esperame-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></span></p>
<p><em>Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.<br />
(Victor von Hase, 1854)</em></p>
<p><span style="color: #800080;">Das Kind muss, sagt sie, keinen Namen haben. Wir mögen uns doch, das weiß ich, das weiß er &#8211; und ich weiß, dass er es weiß. Reicht das nicht? Warum es zerreden? Warum irgendwo Stress machen, wo wir auch einfach weitermachen können wie bisher, wer weiß wo es uns hinführt, wer weiß schon was in einem halben Jahr ist? Wozu es irgendwie nennen, sagt sie, wozu Beziehung sagen oder Affäre, sowas gibt doch nur Ärger und am Ende &#8230;</span><span id="more-796"></span></p>
<p><span style="color: #333399;">Sie hat gesagt, dass es okay so ist, sagt er. Sie weiß doch, dass wir nicht zusammen sind, wir werden es nicht sein, das muss sie doch wissen. Gut, wir haben nicht drüber geredet, wozu auch, es war ja immer alles klar zwischen uns, wir mögen uns, das muss doch reichen um eine gute Zeit miteinander zu haben! Wozu alles zerreden, wozu sagen, das ist nur eine Affäre, was heißt denn nur, als ob ich meine Zeit mit irgendwem verbringen würde &#8230;</span></p>
<p>Manchmal kann es so einfach sein.<br />
Man sagt: Go with the flow. Man sagt: Das Kind muss keinen Namen haben. Man sagt: Wir mögen uns schließlich, das reicht doch.</p>
<p><strong>Wir kennen sie fast alle, und manche befinden sich permanent in ihnen: Die Nicht-Beziehung. Die Schweige-Beziehung. Die Beziehung, die keinen Namen haben darf, weil sie sonst einen der Beteiligten (seltener: beide) in bindungsängstliche Existenzkrisen stürzt.</strong><br />
Und weil wir so unheimlich cool, so unheimlich tough, so unheimlich abgeklärt sind, macht es uns gar nichts aus, nicht zu wissen, woran wir sind. Hey, wir leben uns doch nur aus! Hey, wir wollen uns doch selber nicht festlegen! Hey, es stört uns ÜBERHAUPTNICHT, dass der andere niemals thematisch anschneidet, was das jetzt eigentlich ist zwischen uns, und es liegt GANZ SICHER nur an unserer eigenen Entspanntheit, dass die Wörter den Hals einfach nicht verlassen mögen, wenn uns selbst die Frage auf den Lippen brennt: Was ist das da eigentlich zwischen uns.</p>
<p>Also sind wir lieber nicht sauer, wenn der angekündigte Anruf nicht kommt, reagieren gelassen-leicht, wenn wir mitbekommen, dass der andere seinen Urlaub ohne uns plant, sind völlig entspannt, wenn wir uns eben nicht sehen, denn hey, das erlaubt uns doch alle Freiheiten, oder? ODER??</p>
<p>Manchmal kann man es sich so einfach machen, und dabei so schwer.<br />
Wenn man das Feststecken in einer ungewollten Situation als Flow bezeichnet, Tatenlosigkeit und Passivität als Entspanntheit, wenn man den ständigen Wechsel von einer Nicht-Beziehung und die nächste mit sexueller Selbständigkeit, mit Emanzipation begründet.</p>
<p><strong>Doch was ist eigentlich so schwer daran, ab und an auch mal zu sagen JA ICH WILL? </strong>Man steht ja schließlich selten vor dem Altar dabei, meist muss man es sich nur im Stillen selbst sagen. Wichtig ist, dass es der eigene Kopf, das eigene Herz hört, niemand sonst.<br />
<strong>Wir müssen nicht immer unheimlich cool, toll und eigenständig sein. Oder ja, das sind wir sowieso, aber das sollte uns nicht daran hindern, zu wollen, was wir wollen. Statt zu wollen, was wir sollen.</strong></p>
<p>Wir lassen uns hinhalten, wir lassen uns emotional auf ein Spiel ein, das wir nicht gewinnen können. <strong>Aus dem Kind ohne Namen ist noch selten ein Kind mit Namen geworden. In Beziehungsdingen gibt es keine späte Taufe. </strong>Wenn es nicht im Embryonalstadium benannt wird, muss es wahrscheinlich anonym bleiben. Und wird irgendwann vergessen, denn an Kinder ohne Namen erinnert sich später niemand mehr.<br />
Von der Exfreundin wird immer mal erzählt. Fluchend, lobend, nostalgisch &#8230; Aber von der Exaffäre? Von der Bekannten, mit der ich mich damals öfter mal getroffen habe? Von Bettina, mit der ich damals dieses Dings, na ihr wisst schon, die was von mir wollte?</p>
<p>Das soll nun nicht heißen, dass wir die Knie fest zusammendrücken sollen und auf den Ritter mit dem weißen Sportwagen warten. Es soll auch keine Aufforderung sein, sich an den nächst passenden Kerl zu kletten, damit man sich endlich mal Diefreundinvon nennen darf.<br />
<strong>Es soll vielmehr eine Erinnerung sein, dass es einen Grund gibt, den Dingen einen Namen zu geben. Damit man weiß, woran man sich halten kann, damit man einen gemeinsamen Weg finden kann, statt nur zufällig und aus reiner Sympathie mal ein Stück lang nebeneinander her zu laufen. Und weil es unheimlich befreiend sein kann, ab und an zu dem zu stehen, was man denkt und fühlt. Coolness hin, Emanzipation her.</strong></p>
<p>Wir sind schließlich auch nur Mädchen.<br />
Nur? Nein, nicht nur. Aber eben auch.</p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>Esperame.</strong></span></p>


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		<title>1+1=3 – Oder: Du, ich und die Klobrille</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 14:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Me and you and you and me
No matter how they toss the dice, it has to be.
„Können wir bitte meine alte Klobrille aus meiner Wohnung mitnehmen? Die in der neuen Wohnung ist eklig und sowieso vorher schon von den anderen benutzt.“
„Du willst deine Klobrille abschrauben, die in der neuen Wohnung montieren und dann umgekehrt dasselbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/bride-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p><em>Me and you and you and me<br />
No matter how they toss the dice, it has to be.</em></p>
<p>„Können wir bitte meine alte Klobrille aus meiner Wohnung mitnehmen? Die in der neuen Wohnung ist eklig und sowieso vorher schon von den anderen benutzt.“</p>
<p>„Du willst deine Klobrille abschrauben, die in der neuen Wohnung montieren und dann umgekehrt dasselbe noch mal, damit dein Nachmieter kein blankes Klo vorfindet?“</p>
<p>„Ähem&#8230;ja&#8230;.?“</p>
<p>„Dir ist schon klar, dass der Akt des Abschraubens tatsächlich ekliger ist als das Desinfizieren der Klobrille in der neuen Wohnung, oder?</p>
<p>„Ähem&#8230;ja&#8230;.?“</p>
<p><span id="more-788"></span></p>
<p>Und er macht es doch. Er schraubt mir die alte Klobrille ab und montiert sie in der neuen Wohnung. Wenn irgendwas Liebe ist, dann das. Er weiß, dass mich das glücklich macht – und deshalb schraubt und montiert er, flucht und hämmert er, bis die alte Klobrille dort sitzt, wo sie mich glücklich macht: Auf dem Klo in der neuen Wohnung. Bereit, von mir besessen zu werden.</p>
<p>Und „besessen“ ist genau das richtige Stichwort; besessen vom Chaos und Wahnsinn eines Umzugs rettet uns eigentlich immer nur der eine Grund. Die einzige Basis, warum wir uns noch nicht mit dem Hammer attackiert, mit dem Schraubenzieher erdolcht oder mit der Säge skalpiert haben: <strong>Die kleinen Kleinigkeiten, die wir für den anderen auf uns nehmen, weil wir wissen: Es macht ihn glücklich.</strong></p>
<p>Sei es das Eingeständnis, eine Blume weniger auf den Badewannenrand zu stellen, die Bettseite zu nehmen, die eben nicht die beste ist oder eben die Klobrille als Wanderpokal mit umziehen zu lassen.</p>
<p><strong>Wir machen das, weil der Konsens stimmt.</strong></p>
<p>Und so übel romantisch das jetzt klingt, und so übel schleimig es sich anhören mag:<strong><br />
Wir machen das, weil wir uns lieben.</strong></p>
<p>Und eben genau deshalb schauen wir uns nach dem dritten Nervenzusammenbruch (weiblich) und der vierten Fluchtirade (männlich) an, nehmen uns in den Arm und lächeln. <strong>Weil wir den Schritt gewagt haben, es jetzt einfach zu tun.</strong> Was tun? Uns tapfer dem Wahnsinn zu stellen, innerhalb von zwei Tagen zwei Wohnungen aufzulösen, zu putzen und zu schrubben, zu schleppen und zu schnaufen, zu planen und zu verwerfen, zu desinfizieren (weiblich), Briefkastenschlösser aufzubrechen (männlich) und zusammen einen Berg Kisten anzustarren, deren Inhalt sich jetzt langsam aber sicher vermischen wird.<span style="color: #ff0000;"><strong> Skeptisch (weiblich) und optimistisch (männlich) betrachten wir die Dinge, die kommen mögen – aus den Kisten und in der Zukunft.</strong></span></p>
<p>Während er die Sackkarre vergisst und sie mit ihren Schätzen den Keller in der Größe einer Großstadtkanalisation bis oben hin zustapeln kann, denken beide daran, dass sie ab jetzt jede Nacht ins selbe Bett steigen werden. Dass sie ab jetzt dem anderen sagen werden, wenn sie später nach Hause kommen. Und, dass sie ab jetzt seinen Rasierer neben ihrer Zahnbürste liegen haben wird.</p>
<p>Komisch und aufregend zugleich.</p>
<p>Und deshalb sagen sich beide, dass es ja nicht jede Nacht sein muss, die sie miteinander verbringen. Es stehen ja immer noch Dienstreisen und Pyjamapartys, Saufgelage und durchquatschte Nächte an. In denen ist der andere ja alleine zu Hause und bekommt ein kleines Stück seiner bisher so heilig festgehaltenen Freiheit auf dem Kopfkissen wieder.</p>
<p>Aber auch wenn diese Dienstreisen und Pyjamapartys nie stattfinden werden, auch wenn Saufgelage und durchquatschte Nächte schon Jahre her sind – <strong>im Prinzip ist es ihnen egal.</strong> Das wollen beide nur nicht wirklich zugeben. Brauchen sie auch nicht. Denn beide wissen es. <strong>Weil</strong> <strong>sie sich lieben.</strong></p>
<p><em>So happy together.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>The Bride</strong></span></p>


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		<title>Brides kleines Intermezzo No. 1</title>
		<link>http://www.annaprinzip.de/2009/08/brides-kleines-intermezzo-no-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 10:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annaprinzip</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ja, becklert mit geistigen Ergüssen habe ich mich hier tatsächlich in letzter Zeit eher selten. Zu viel geht in der Außenwelt vor, das mir nicht die Zeit und vor allem Muße lässt, schöne Blogartikel zu verfassen.
Aber&#8230;
&#8230;es ist nicht so, als sei ich völlig untätig gewesen. Und deshalb kündige ich euch jetzt schon einmal an, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 3px solid black;" src="/wordpress/wp-content/uploads/bride-artikel.bmp" alt="" width="86" height="93" /></p>
<p>Ja, becklert mit geistigen Ergüssen habe ich mich hier tatsächlich in letzter Zeit eher selten. Zu viel geht in der Außenwelt vor, das mir nicht die Zeit und vor allem Muße lässt, schöne Blogartikel zu verfassen.</p>
<p><em><strong>Aber&#8230;<span id="more-778"></span></strong></em></p>
<p>&#8230;es ist nicht so, als sei ich völlig untätig gewesen. Und deshalb kündige ich euch jetzt schon einmal an, dass euer Warten belohnt werden wird. Zwar nicht völlig umsonst wie hier, aber dafür zum Anfassen. Und wer fasst nicht gerne an&#8230;? Richtig. Und wenn man noch dazu blättern und in die Tasche stecken kann, darf man sich umso mehr freuen. Ich freue mich jedenfalls. Und zwar darauf, euch bald <span style="color: #ff0000;"><strong>Bride in Printform</strong></span> vorstellen zu können. Wenn&#8217;s euch gefällt, umso besser!</p>
<p><em><strong>Es wird schlüpfrig, sexy, komisch, erregend und vielleicht ein bißchen versaut. </strong>Aber so mögen wir es ja hier, richtig?</em></p>
<p><strong>Am <span style="color: #ff0000;">15. September</span> erfahrt ihr mehr!  Von mir, von Sex und vielleicht auch von euch!</strong></p>
<p>Danke für eure Unterstützung!</p>
<p><strong>Keep on reading &#8211; I keep on writing.</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bride</strong></span></p>


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